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Kralinski wirbt für engere Verknüpfung von Berlin und Brandenburg: Konzept „Siedlungsstern“ mit Digitalisierung verbinden

veröffentlicht am 11.09.2019

Die Zukunft von Berlin und Brandenburg ist nach Ansicht von Staatssekretär Thomas Kralinski nur als gemeinsame Zukunft vorstellbar. „Die Metropole und das Flächenland - wir ergänzen einander und brauchen einander", sagte der Bevollmächtigte des Landes beim Bund heute anlässlich der Verleihung des Berlin Brandenburg Preises 2019 in der St.-Marien-Kirche in Frankfurt (Oder). Dabei warb er für eine noch engere Verzahnung beider Länder.


Kralinski: „Im kommenden Jahr feiern wir nicht nur 30 Jahre Brandenburg, sondern auch 100 Jahre Groß-Berlin. Mit der Verabschiedung des Groß-Berlin-Gesetzes im April 1920 kam auch das Konzept des Berliner Siedlungssterns zum Tragen. Die damalige Grundidee ist aktueller denn je: Wirtschaft und Bevölkerung sollten entlang großer Verkehrsachsen konzentriert werden. Wir sollten in Korridoren denken, die von Brandenburg in die Metropole Berlin hineinführen sowie den Metropolraum Berlin mit Wachstumspolen wie Hamburg und Stettin verbinden.


So entstehen Entwicklungsperspektiven, von denen Brandenburg und Berlin profitieren. Dazu brauchen wir einen integrativen Ansatz, der Wissens-, Mobilitäts- und Wohnpolitik und die Chancen der Digitalisierung miteinander verzahnt. Auf diese Weise lässt sich der oft schroffe Gegensatz von Berlin und Brandenburg überwinden. Das kommende doppelte Jubiläumsjahr ist bestens geeignet, die Diskussion über die gemeinsame Zukunft zu vertiefen."


Der Berlin Brandenburg Preis wird seit 2018 von der Stiftung Zukunft Berlin sowie der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte ausgelobt, um auf die Bedeutung der Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg zu verweisen sowie Potenziale und Leistungen der Region zu würdigen. Erste Preisträger waren im vergangenen Jahr der Choriner Musiksommer und das Oderbruch Museum Altranft. In diesem Jahr wurden die Vereine Checkpoint Bravo und Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg ausgezeichnet.

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