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Staatskanzlei fördert 2018 vier Rückkehrer-Initiativen

Kralinski: Gut angelegtes Geld

veröffentlicht am 22.12.2017

Brandenburg rollt potenziellen Rückkehrern weiterhin den roten Teppich aus. Die Staatskanzlei unterstützt im Jahr 2018 vier Initiativen, die sich um ehemalige Brandenburgerinnen und Brandenburger sowie Zuzügler kümmern, mit insgesamt knapp 200.000 Euro. Nach Angaben von Staatskanzleichef Thomas Kralinski können mit dem Geld gleich zu Jahresbeginn Vorhaben angeschoben werden.


Kralinski betonte: „Immer mehr Frauen und Männer, die einst abwanderten, liebäugeln mittlerweile mit einer Rückkehr. Das liegt zum einen an der fundamental verbesserten Wirtschaftslage in Brandenburg. Aber natürlich spielt auch die Sehnsucht nach Familie und Freunden eine Rolle. Gerade zu den Feiertagen sind viele ehemaligen Brandenburger zu Hause. Das wissen auch die Rückkehrer-Initiativen, die in dieser Zeit etwa in der Lausitz oder in Eberswalde auf speziellen Messen gezielt Interessierte ansprechen. Und die Veranstalter erwarten erneut sehr viele Besucher."


Solche Kontaktbörsen seien wichtig, aber nur ein erster Schritt, um Rückkehrwillige wieder nach Hause zu holen. Kralinski: „Die Rückkehrer-Initiativen sind authentische Ansprechpartner vor Ort, sie kümmern sich und beraten bei der Arbeits- und Wohnungssuche oder bei Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Ihre engagierte Arbeit ist wichtig, um die demografische und regionale Entwicklung in Brandenburg zu stabilisieren. Die Fördermittel der Landesregierung sind gut angelegtes Geld, denn Rückkehrer sind ein Gewinn für ganz Brandenburg."


Fördermittel erhält im kommenden Jahr das


-          Modellprojekt „Wege ins Land. Vernetzte Heimat Brandenburg". Die Staatskanzlei hatte es bereits in diesem Jahr in der Startphase mit rund 50.000 Euro unterstützt. „Vernetzte Heimat Brandenburg" will Initiativen und Vereine, die sich in verschiedenen Regionen des Landes um Rück- und Zuwanderer  kümmern, zusammenbringen und qualifizieren. Dafür werden 2018 knapp 80.000 Euro zur Verfügung gestellt.


-          Rund 16.600 Euro gehen an die Rückkehrerinitiative „Comeback Elbe-Elster" aus Finsterwalde, die ihr Angebot auf den Landkreis ausweiten sowie die Informationen im Internet verbessern will.


-          Beim Projekt „Guben - meine Heimatstadt" sollen alle wesentlichen Akteure der Kommune aus den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, soziale Einrichtungen und Freizeit in einem Netzwerk zusammengeführt und Angebote für potenzielle Rückkehrer und Zuzügler entwickelt werden. Die Fördersumme beträgt hier rund 52.000 Euro.


-          Zudem werden knapp 49.000 Euro für das Projekt „Frei.Raum" bereitgestellt. Dieses möchte die Lebensqualität in Kommunen in der Märkischen Schweiz verbessern und die Belebung der Innenstädte durch alternative Raumnutzungskonzepte unterstützen. In Müncheberg und Buckow soll jeweils ein leer stehender Raum angemietet und zu einem so genannten Showroom umgestaltet werden, den dann auch künftige Einwohner zeitweilig nutzen können.  


Folgende Messen/Kontaktbörsen sind um die Jahreswende geplant:


Mittwoch 27. Dezember


10:00 Uhr
RWK-Rückkehrertag in Schwarzheide
- Ort: Kulturhaus der BASF Schwarzheide, Schipkauer Str., 01987 Schwarzheide


10:00 Uhr
Rückkehrertag Cottbus - Ort: Rathaus Cottbus, Neumarkt 5, Foyer, Stadt Cottbus


Donnerstag 28. Dezember


10:00 Uhr
RWK-Rückkehrertag in Finsterwalde - Ort: Atrium Finsterwalde, Markt 6/7, 03238 Finsterwalde


10:00 Uhr
2. Rückkehr-Tag in Calau - Ort: WBC-Info-Punkt, Calau, Cottbuser Straße 32


11:00 Uhr
1. Rückkehrermesse Eberswalde - Wirtschaftsminister Albrecht Gerber spricht ein Grußwort auf der Veranstaltung
Ort: Paul-Wunderlich-Haus - Eberswalde, Brandenburg

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