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Stiftung Genshagen feiert Jubiläum - Woidke: „Sinnbild für lebendiges Europa“

veröffentlicht am 03.12.2013

Die Stiftung Genshagen ist nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke Sinnbild für ein lebendiges Europa. „Hier ist eine Plattform für Begegnungen auf allen Ebenen entstanden“, sagte Woidke, der Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung ist, heute in Genshagen auf der Festveranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Einrichtung. „Dieser Austausch ist die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit, für Vertrauen und Freundschaft.“ Woidke würdigte insbesondere, dass aus dem bilateralen mittlerweile ein trilateraler Dialog zwischen Polen, Franzosen und Deutschen geworden ist.


Das in Genshagen vorgelebte Miteinander sei ermutigend, betonte Woidke. Das gelte insbesondere in Zeiten, da die Zukunft Europas vielseitig diskutiert werde. Woidke: „Uns muss klar sein: Europa ist der Garant für Stabilität auf unserem Kontinent. Deshalb ist es wichtig, die Menschen immer wieder für den europäischen Gedanken zu begeistern. Ich bin mir sicher, dass  Genshagen  ein Ort der Begegnung, des kritischen Dialogs und des Nachdenkens bleibt. Denn  Politik und Gesellschaft brauchen Impulsgeber wie diese Stiftung.“


Die Einrichtung in Genshagen gibt es seit 1993. Sie wurde zunächst als Berlin-Brandenburgisches Institut (BBI) für deutsch-französische Zusammenarbeit gegründet. 2005 erfolgte die Umwandlung in eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts. Stifter sind der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das Land Brandenburg.