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Woidke: Lausitzer Handwerk behauptet sich –
Energiewende als Chance begreifen

veröffentlicht am 16.11.2013
Das Lausitzer Handwerk hat nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke seine starke Position behauptet. Das bestätige trotz eines leichten Abwärtstrends auch die aktuelle Konjunkturumfrage, sagte der Ministerpräsident heute anlässlich des traditionellen „Handwerkerballs“ in Cottbus. Woidke nimmt erstmals als Regierungschef am größten Ballereignis in Südbrandenburg teil. Es wird traditionell von der Handwerkskammer Cottbus veranstaltet. Eine Chance für das Brandenburger Handwerk sieht Woidke in der Energiewende, „die ein ökonomischer, ökologischer und sozialer Erfolg werden muss“.

Dazu gehöre auch, der Energieeffizienz eine größere Bedeutung einzuräumen. „Denn die sauberste und preiswerteste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Deshalb brauchen wir eine Energieeffizienz-Offensive“, betonte Woidke, der der Arbeitsgruppe Energie bei den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene zwischen Union und SPD angehört.

In diesen Kontext müsse es etwa effektive Anreize für die Gebäudesanierung geben, um die Klima- und Energiebilanz zu verbessern. Auch zusätzliche Impulse für die Stadtsanierung seien wichtig. Woidke: „Hierin sehe ich auch ein Programm zur Stärkung der Wirtschaftskraft des Handwerks in der Lausitz und in ganz Deutschland. Für die einzelnen Betriebe heißt das aber auch, Fachkräfte auszubilden, zu halten und zu gewinnen.“