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Festakt zum Leichhardt-Jahr: Woidke würdigt Australienforscher als Vorbild für junge Brandenburger

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veröffentlicht am 22.10.2013
Als einen „echten Brandenburger Kopf“ mit „Vorbildfunktion auch für junge Brandenburger“ hat Ministerpräsident Dietmar Woidke Australienforscher Ludwig Leichhardt (1813-1848) gewürdigt. Woidke betonte anlässlich eines Festaktes zum 200. Geburtstag des Entdeckers in Cottbus: „Wer sich mit der Biografie dieses außergewöhnlichen Mannes beschäftigt, wird gefangen sein von seinem Pioniergeist. Er hat schon im 19. Jahrhundert wichtige Brücken nach Australien geschlagen, in dem er sein ganzes Leben in den Dienst der Erforschung des fernen Kontinents gestellt hat.“

Woidke sagte in seiner Rede: „Leichhardt wurde mit einer Fülle von Veranstaltungen gedacht – in Vorträgen und Symposien, über Radtouren, mit einer Segelregatta sowie mit der Einweihung eines Leichhardt-Trails. Es wurde sogar eine Dahlie mit seinem Namen gezüchtet und morgen wird die Gedenkstele der australischen Künstlerin Sue Hayward am Schwielochsee eingeweiht. All diese Aktivitäten haben dazu beigetragen, Ludwig Leichhardt in seiner und unserer Heimat bekannter zu machen.“ Darüber hinaus habe der Geburtsort Trebatsch in der Lausitz internationale Popularität gewonnen. „Ich hoffe und wünsche uns allen, dass Ludwig Leichhardt allgegenwärtig bleibt. In den brandenburgischen Schulen sollte noch kontinuierlicher über berühmte Brandenburgerinnen und Brandenburger gesprochen werden. Das würde sicher zu einer selbstbewussteren Identifikation mit der Heimat beitragen“, so Woidke.

Der Ministerpräsident zeigte sich erfreut, dass sich der Lausitzer Leichhardt in die Reihe großer Forscher und Entdecker mit brandenburgisch-preußischen Wurzeln einreihe. „Wer mehr über berühmte Wissenschaftler, Künstler, Sportler und Unternehmer, die in irgendeiner Weise mit Brandenburg verbunden sind, wissen möchte, sollte auf auch der Internetseite www.brandenburger-koepfe.de vorbeischauen. Dort gibt es viel zu entdecken“, sagte Woidke.