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Woidke trifft Unternehmer und eröffnet Fußballturnier – Gespräch mit Ministerpräsident Rutte

veröffentlicht am 03.10.2013
Am zweiten Tag seiner Den Haag-Reise hat Ministerpräsident Dietmar Woidke für eine weitere Intensivierung der traditionell guten Kontakte zwischen Brandenburg und den Niederlanden geworben. Während eines Erfahrungsaustausches mit niederländischen Unternehmern, die Niederlassungen oder Betriebe in Brandenburg haben, sagte Woidke am Donnerstag: „Die Landesregierung ist sehr an einem weiteren Engagement niederländi-scher Firmen in Brandenburg interessiert. Dafür sind das Wirtschaftsministerium und die Zukunftsagentur (ZAB) kompetente Ansprechpartner.“ Zuvor hatte Woidke das Turnier Straßenfußball für Toleranz eröffnet. Die erste Auslandsreise Woidkes als Ministerpräsident dient der Präsentation des Landes Brandenburg und der Vertiefung der Zusammenarbeit in Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Dies war auch Gegenstand der Gespräche mit dem niederländischen Regierungschef Mark Rutte und Außenminister Frans Timmermans. Bereits gestern sprach Woidke darüber auch mit den Fraktionsvorsitzenden der Partij van de Arbeid (PvdA), Diederik Samsom.

In Den Haag stellen der Ministerpräsident, Bildungsministerin Martina Münch, Kulturministerin Sabine Kunst und Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger gemein-sam mit Unternehmern aus verschiedenen Bereichen sowie Vertretern aus Sport und Kultur seit gestern Brandenburg vor. Begleitet wird die Regierungsdelegation von den Landtagsabgeordneten Barbara Hackenschmidt und Udo Folgart.

In Gegenwart von Den Haags Bürgermeister Jozias van Aartsen gab Woidke auf dem zentral gelegenen Platz in der Stadt den Anstoß für das Straßenfußballturnier für Toleranz der Brandenburgischen Sportjugend. Der Ministerpräsident hob her-vor: „Bei dem Wettbewerb geht es nicht allein ums Fußballspielen, sondern auch um Fair Play und gegenseitigen Respekt“. Jugendliche aus Brandenburg, Den Haag, Rotterdam und Polen beteiligten sich. Am späten Nachmittag ehrte die brandenburgische Sportministerin Martina Münch die Siegermannschaften.

Bei der Zusammenkunft mit den niederländischen Unternehmern verwies der Mi-nisterpräsident auf die guten Wirtschaftsbeziehungen. Er unterstrich: „Die Nieder-lande sind eines der führenden Länder, die in Brandenburg investieren. 42 nieder-ländische Investoren stellen bei uns zirka 6 300 Arbeitsplätze zur Verfügung. Die gemeinsame Investitionssumme beläuft sich auf mehr als zwei Milliarden Euro.“ Das Spektrum von Unternehmen mit Niederlassungen in Brandenburg reicht von Softwareentwicklung über Baustoffproduktion, Feuerwehrtechnik bis hin zur Her-stellung von Markenpapieren.

ACHTUNG – Diese Absätze haben eine Sperrfrist – 20.00 Uhr

Am Abend luden der deutsche Botschafter Franz Josef Kremp und Woidke zu einem Empfang in die Residenz des Botschafters ein, an dem die gesamte Dele-gation aus Brandenburg teilnahm. Sie begrüßten zirka 600 Gäste aus allen Berei-chen der deutsch-niederländischen Kooperation. Die Gäste wurden mit branden-burgischen Köstlichkeiten verwöhnt, zubereitet von Küchenmeister Torsten Klein-schmidt aus der Spreewaldtherme in Burg.

Brandenburgs Ministerpräsident erinnerte beim Empfang an die deutsche Wieder-vereinigung. Er sagte: „Dies wäre ohne die Freundschaft und den guten Willen unserer Nachbarstaaten nicht möglich gewesen. Wir freuen uns über ein vereintes Deutschland, das wie die Niederlande Teil Europas ist.“

Fotos
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V. Brüggemann