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Multiple-Sklerose-Welttag: Platzeck eröffnet Ausstellung – Nächstenliebe und Solidarität wichtig für Erkrankte

veröffentlicht am 29.05.2013

Am heutigen Welt-Multiple-Sklerose-Tag hat Ministerpräsident Matthias Platzeck in Teupitz eine Ausstellung über die immer noch unheilbare Krankheit eröffnet. Sie thematisiert MS aus den Augen von Kindern, deren Eltern erkrankt sind. Platzeck sagte bei dem Festakt in der Asklepios-Klinik: „Die Bilder zeigen den Ernst der Lage für die Betroffenen, ohne aber Zuversicht und Fröhlichkeit im Alltag auszusparen.“

Die Exponate vermitteln laut Platzeck absolut zutreffend die Botschaft des Welt-MS-Tages: „Multiple Sklerose ist immer noch eine Geißel, und das Leben damit anstrengend. Aber in einem unterstützenden Umfeld und mit einer Gesundheitsversorgung, die den Patienten in den Mittelpunkt stellt, kann das Leben auch mit MS ein ausgefülltes sein.“ Platzeck weiter: „Es hilft, wenn einem jemand zur Seite steht, und manchmal auch einfach nur das Wissen, dass es jemanden gibt, der einem zuhört.“ In Brandenburg leisteten unter anderem die Spezialambulanzen für Multiple Sklerose und diverse Kliniken hervorragende Arbeit.

Der Ministerpräsident betonte, dass es beim Kampf gegen MS zwar leider noch immer keine Heilungsmöglichkeit gebe, wohl aber Therapien, um den Krankheitsverlauf aufzuhalten und den Verlauf positiv zu beeinflussen.

In Brandenburg leiden zirka 3000 Menschen an Multipler Sklerose, in Deutschland sind es ungefähr 120.000, weltweit geschätzt 2,5 Millionen. Die Ehefrau des Ministerpräsidenten, Jeanette Platzeck, ist Schirmherrin der Brandenburger Sektion der „Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft“ (DMSG).