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Woidke in Israel - Engagement für gleichberechtigtes Zusammenleben – Premiere: Treffen von Schülern mit und ohne Behinderungen aus Brandenburg und Israel

veröffentlicht am 29.04.2013

Innenminister Dietmar Woidke hat zum Auftakt der Nahost-Reise einer brandenburgischen Politikerdelegation für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an gesellschaftlichen Prozessen geworben. „Israel ist bei der Einbeziehung behinderter Schüler in das Schulgeschehen weiter als wir“, sagte Woidke heute im Kibbuz Magal südlich von Haifa. Dort waren zum ersten Mal Schüler mit und ohne Behinderungen beider Länder zusammengetroffen. Woidke, der die brandenburgische Delegation in Vertretung von Ministerpräsident Matthias Platzeck anführt, war zuvor auch mit dem Bürgermeister von Haifa, Yona Yahav, und Vertretern von Organisationen arabischer Israelis zusammengetroffen.

Bei der Reise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete sind neben Woidke erstmals eine Parlamentsdelegation unter Leitung von Landtagspräsident Gunter Fritsch und der Landesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel dabei. Zeitgleich hält sich wie gewohnt eine Wirtschaftsdelegation in der Region auf.

Im Kibbuz traf die Politikerdelegation behinderte und nicht behinderte Kinder der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule aus Birkenwerder sowie ihrer israelischen Gastgeber. Woidke wörtlich: „Inklusion ist ein Zukunftspfad für unsere Gesellschaft. Es ist gut, dass Schüler der Regine-Hildebrandt-Schule einmal mit eigenen Augen erleben können, wie Kinder mit und ohne Behinderung in einem anderen Land gemeinsam leben und lernen.“ Die Staatskanzlei, das Bildungs- und das Sozialministerium hatten die Reise der Jugendlichen durch Lottomittel in Höhe von 9.000 Euro unterstützt. Am Mittwoch werden sie gemeinsam in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem der Opfer des Holocausts gedenken.

Am Morgen hatte sich die Delegation über die wissenschaftliche Kooperation des Potsdamer Hasso Plattner Instituts (HPI) mit dem Technion Haifa informiert. Beim Treffen mit Professoren und Stipendiaten der HPI-Außenstelle „Center for Scalable Computing“ maß Woidke, der vielfältigen brandenburgisch-israelischen Kooperation im Wissenschaftsbereich eine große Bedeutung für Brandenburg bei.

Am morgigen Dienstag eröffnet Woidke in Ramallah im Westjordanland eine Kooperationsbörse für brandenburgische und palästinensische Unternehmer. In Jericho besucht Woidke die zentrale Ausbildungsstätte der palästinensischen Polizei, wo auch der palästinensische Innenminister Saed Abu Ali zugegen ist.

Bilder vom Besuch der brandenburgischen Politikerdelegation sind unter www.brandenburg.de kostenlos abrufbar. Bei Veröffentlichung genügt als Quellenangabe brandenburg.de

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