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Platzeck: Potsdam steht für internationale Spitzenforschung

veröffentlicht am 18.01.2013
Die Landeshauptstadt Potsdam ist nach Überzeugung von Ministerpräsident Matthias Platzeck als Standort für internationale Spitzenforschung sehr gut aufgestellt. „Wissenschaft und Forschung haben in Potsdam traditionell eine starke Position, die in den vergangenen Jahren noch weiter ausgebaut wurde“, sagte Platzeck unter Verweis auf den Wissenschaftspark Albert Einstein beim heutigen Neujahrsempfang der Stadt. Es seien neue Forschungskerne geschaffen worden, die Wissenschaft sei zudem bestens vernetzt. Das Potsdamer Motto für 2013 lautet „Wissenschaft für die Zukunft“.

Platzeck verwies auf die Ansiedlung forschungsintensiver Unternehmen und nannte als exzellentes Beispiel den Wissenschaftspark in Golm. Die hiesige Forschung schaue zudem über den Tellerrand des eigenen Fachgebietes hinaus. Platzeck nannte diese interdisziplinäre Ausrichtung „eine wichtige Voraussetzung, um im nationalen und internationalen Wettbewerb um Forschungsgelder und exzellente Wissenschaftler erfolgreich zu sein“. Potsdam sei dabei sogar sehr erfolgreich.

In diesem Zusammenhang hob Platzeck hervor, dass sich mit dem Hasso-Plattner-Institut für Software-Systematik das erste privat finanzierte Universitäts-Institut Deutschlands in Potsdam niedergelassen habe. Das sei jedoch bei weitem nicht das einzige Beispiel für internationale Spitzenforschung. Platzeck erläuterte: „Das Leibniz-Institut für Astrophysik ist an der Errichtung und dem Betrieb von Großteleskopen in den USA, Spanien und Chile beteiligt. Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik betreibt einen deutsch-britischen Gravitationswellendetektor, ist federführend bei der Entwicklung und Planung des Laser-Interferometers LISA im Weltraum. Und ein Konsortium unter Federführung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung baut ein europäisches Klima-Innovationszentrum auf.“