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Platzeck überreicht Verdienstorden

Turbine-Trainer Schröder „charismatischer Botschafter des Frauenfußballs“

veröffentlicht am 29.06.2011
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat dem Meistertrainer von Turbine Potsdam, Bernd Schröder, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Wenige Tage nach Beginn der Frauenfußball-WM in Deutschland würdigte Platzeck in feierlichem Rahmen heute in Potsdam die Verdienste Schröders um den Frauenfußball. Platzeck wörtlich: „Schröder ist der charismatische Botschafter des märkischen und des gesamtdeutschen Frauenfußballs.“ Der Bundespräsident hatte Schröder den Orden verliehen.

Der Ministerpräsident sagte, die Stadt Potsdam verdanke Schröders bodenständigem Engagement internationales sportliches Ansehen. Der Frauenfußball habe durch seine langjährige Arbeit an Bedeutung gewonnen. Platzeck bezog darin ausdrücklich die Nachwuchsförderung mit ein. Viele der von Schröder trainierten Fußballerinnen seien Nationalspielerinnen geworden.

Der Ministerpräsident hob Schröders Gradlinigkeit und Offenheit hervor. Der Coach lasse sich nicht verbiegen und bevorzuge die „klare Kante“. Dabei habe Schröder stets die Mannschaft und den sportlichen Erfolg von Turbine Potsdam im Blick. Und der sei mit zahlreichen Deutschen Meisterschaften, DFB-Pokalsiegen und internationalen Titeln wahrlich imponierend.

Seit der Gründung von Turbine Potsdam vor 40 Jahren übe der gebürtige Travemünder Schröder seinen Trainerjob ehrenamtlich aus, verlange seinen Teams Disziplin und Kampfgeist ab, ohne sich selbst zu schonen. Diese Trainerlaufbahn sei in Deutschland „beispiellos“, unterstrich Platzeck.

Am 5. Juli veranstaltet der 1. FFC Turbine Potsdam anlässlich des 40-jährigen Vereinsjubiläums in diesem Jahr eine Fanparty am Kongresshotel Potsdam, in deren Rahmen es auch ein Public Viewing des WM-Vorrundenspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich geben wird.