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Platzeck und Christoffers in die USA abgeflogen

veröffentlicht am 01.05.2011
Ministerpräsident Matthias Platzeck ist heute zu einem fünftägigen Besuch in die USA und nach Kanada aufgebrochen. Er wird begleitet von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers.

Bei ihrer Reise auf den amerikanischen Kontinent nutzten sie den ersten Direktflug von airberlin aus der Bundeshauptstadt nach New York. Vor dem Jungfernflug betonte Platzeck: „airberlin hat schon frühzeitig auf die deutsche Hauptstadtregion gesetzt und ist unser ‚Homecarrier’ am neuen Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld. Mit der neuen Langstreckenverbindung werden die Erreichbarkeit der Region und die Vernetzung mit Märkten auf dem amerikanischen Kontinent weiter verbessert. Unsere Region wird für interkontinentale Verbindungen immer attraktiver, und airberlin ist dafür ein wichtiger Impulsgeber.“

Minister Christoffers ergänzte: „Mit dem Erstflug nach New York wird die Hauptstadtregion noch besser erreichbar. Die neue Verbindung ist ein gutes Signal für die künftige Entwicklung des neuen Flughafens, sie trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des BBI zu stärken.“

Schwerpunkt des Besuchs in den USA und in Kanada sind Gespräche zu Wirtschaftsfragen. Gleichzeitig hält sich eine rund 20-köpfige brandenburgische Unternehmerdelegation in beiden Ländern auf. In Washington werden Platzeck und Christoffers am Montag mit Vertretern von Unternehmen zusammentreffen, die sich in Brandenburg bereits angesiedelt haben oder dort Investitionen planen. Dazu gehören insbesondere Firmen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt, aber auch der Konzern Minera, der in der Lausitz Kupferschiefer abbauen will.

Am Montagnachmittag besuchen Platzeck und Christoffers das United States Holocaust Memorial Museum. In der Halle der Erinnerung werden sie Namen von Frauen und Männern verlesen, die in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen ermordet wurden. Anschließend entzünden sie im Gedenken an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus Kerzen und treffen mit einer Überlebenden aus Ravensbrück zusammen.