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SeeCampus Niederlausitz feierlich eingeweiht – Platzeck: In jeder Beziehung Maßstäbe gesetzt

veröffentlicht am 17.02.2011
Mit dem heute feierlich eröffneten SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide hat das Land Brandenburg nach Worten von Ministerpräsident Matthias Platzeck für die gesamte deutsche Bildungslandschaft Neuland betreten. So verfüge zum ersten Mal in der Bundesrepublik eine in Public Private Partnership (PPP) errichtete und betriebene Schule über den so genannten Passivhausstandard, der für besonders energieeffizientes Bauen steht. Der SeeCampus sei auch ein gutes Beispiel dafür, wie mit Partnern aus der Wirtschaft und der Öffentlichen Hand solche Projekte realisiert werden können. Platzeck zeigte sich zuversichtlich: „Der SeeCampus wird Schule machen, weit über Brandenburg hinaus.“ Zugleich übergab der Ministerpräsident einen Förderbescheid in Höhe von 273.000 Euro für den geplanten 1,6 Kilometer langen Radweg zwischen dem SeeCampus und Lauchhammer-Ost.

Die Schule bietet Platz für 900 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte aus dem Emil-Fischer-Gymnasium und dem Oberstufenzentrum Oberspreewald-Lausitz. Die High-Tech-Ausstattung etwa im großen Experimentierraum oder in den Fachkabinetten steht Jugendlichen beider Schulformen zur Verfügung. Maßstab setzend ist die praxisnahe Ausbildung. Daneben stehen Einrichtungen des SeeCampus wie die Dreifelder-Sporthalle und die Cafeteria den Bürgerinnen und Bürger von Schwarzheide und anderer Orte zur Verfügung. Auf dem Gelände befindet sich auch die Stadtbibliothek. Platzeck dankte allen Partnern, die sich an diesem integrativen Projekt beteiligt haben und es schließlich zum Erfolg führten.

Der Ministerpräsident, der die Schule im Rahmen seines Arbeits- und Informationsbesuchs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz offiziell einweihte, erneuerte das Bekenntnis der Landesregierung für eine gute und nachhaltige Bildungspolitik. Platzeck: „Ob sehr gute Schüler-Lehrer-Relation, Schüler-Bafög oder kostenloses Studium bis zum Master-Abschluss: Wir machen unsere Hausaufgaben in der Bildungspolitik! Denn unser Land lebt von den klugen Köpfen.“

Zuvor hatte Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp mit Vertretern des Emil-Fischer-Gymnasiums, der Stadt Lauchhammer und des Oberspreewald-Lausitz-Kreises sowie von Firmen der Region die MINTplus-Charta für den SeeCampus Niederlausitz unterzeichnet. Um die Berufsorientierung am SeeCampus zu stärken, wird künftig ein besonderer Schwerpunkt auf die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in Verbindung mit Fremdsprachen gelegt. Mit der Absichtserklärung verpflichten sich die Partner aus Bildung, Politik und Wirtschaft auf gemeinsame Eckpunkte und Anstrengungen, um die Ausbildung von qualifiziertem Fachkräftenachwuchs für die regionale Wirtschaft zu unterstützen.