Sachbearbeiter/-in (m/w/d) Unterhaltsvorschuss

Landeshauptstadt Potsdam – Eine Stadt für Alle. Lebenswert. Lebendig. Innovativ.

Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam ist eine der lebenswertesten, wachstumsstärksten und familienfreundlichsten Städte Deutschlands. Mit mehr als 180.000 Einwohnern ist Potsdam die größte Stadt im Land Brandenburg – und Potsdam wächst weiter. Mit dem Wachstum der Stadt wachsen auch die Aufgaben in der Verwaltung.

Die Landeshauptstadt Potsdam sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Fachbereich Bildung, Jugend und Sport zur befristeten Anstellung nach § 14 Abs. 1 TzBfG bis zum 24.06.2021 in Vollzeit eine

Sachbearbeiter/-in (m/w/d) Unterhaltsvorschuss
Kennziffer 231.400.08

Ihre Aufgaben

  • Beratung der Antragstellenden in unterhaltsrechtlichen Fragen
  • Aufnahme, Prüfung und Bearbeitung von Anträgen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UhVorschG)
  • Geltendmachung von Rückforderungen gem. § 5 UhVorschG gegen die Unterhaltsberechtigten
  • Prüfen von Widersprüchen und Anfertigen von Widerspruchsbescheiden
  • Mitwirken bei verwaltungsgerichtlichen Verfahren durch Zuarbeiten an den Bereich Recht und Versicherung und Abstimmung mit diesem
  • Bearbeitung der gem. § 7 UhVorschG auf das Land Brandenburg übergegangenen Ansprüche durch unterhaltsrechtliche Ermittlung der Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen, Einleitung und Durchführung gerichtlicher Unterhaltsverfahren mit persönlicher Prozessvollmacht in Vertretung des Landes Brandenburg, Zwangsvollstreckungen
  • Überwachung von Zahlungseingängen, Schließen von Stundungsvereinbarungen  

Ihr Profil

  • Verwaltungsfachwirt/-in (m/w/d), Bachelor- bzw. Fachhochschulabschluss Fachrichtung Verwaltung, Bachelor of Laws, Bachelor BWL der öffentlichen Verwaltung oder vergleichbarer Fachhochschulabschluss
  • Berufserfahrung wünschenswert
  • Rechtskenntnisse der einschlägigen gesetzlichen Grundlagen wünschenswert: UhVorschG, Unterhaltsleitlinien, BGB, Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, ZPO, Verwaltungsrecht, SGB VIII
  • Grundkenntnisse im Haushalts-, Kassen- und Insolvenzrecht, Landeshaushaltsordnung, Gerichtskostengesetz, Düsseldorfer Tabelle
  • Dienstleistungskompetenz, Verhandlungsgeschick und Teamfähigkeit
  • eine hohe Verantwortungsbereitschaft und Loyalität
  • Urteils- und Entscheidungsfähigkeit
  • Vorlage eines eintragsfreien erweiterten Führungszeugnisses (erst bei Einstellung)  

Unser Angebot

  • eine faire tarifliche Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bis zur Entgeltgruppe E 9c TVöD (VKA)
  • eine bessere Work-Life-Balance durch flexible & moderne Arbeitszeitregelungen
  • breitgefächerte Fort- und Weiterbildungsangebote
  • 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr sowie am 24.12. & 31.12. bezahlt frei
  • familiäres & attraktives Arbeitsumfeld  

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Wenn Sie sich mit Ihren Erfahrungen, Ihrer Kompetenz und Ihrem Engagement für unsere Landeshauptstadt Potsdam einbringen wollen, dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien usw.) bis zum 02.10.2020 unter Angabe der o.g. Kennziffer an die

Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Personal und Organisation,
Friedrich-Ebert-Str. 79/81, 14469 Potsdam.

Die Beschäftigung in Teilzeit ist unter Berücksichtigung dienstlicher Erfordernisse grundsätzlich möglich. Die LHP fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeitenden. Diese Stelle ist gleichermaßen für jedes Geschlecht geeignet. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von allen Interessierten, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Potsdam als weltoffene Stadt hat ein Interesse an Bewerbungen von Menschen mit interkultureller Kompetenz.

Wir informieren Sie hiermit, dass wir Ihre personenbezogenen Daten zur Durchführung des Auswahlverfahrens verarbeiten und speichern. Dies erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1b, Art. 88 DSGVO i. V. m. § 26 BbgDSG. Aus Kostengründen werden eingereichte Bewerbungsunterlagen nur urückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beigefügt ist. Die Rücksendung erfolgt in diesem Fall 3 Monate nach Abschluss des Verfahrens. Alle anderen Bewerbungsunterlagen werden unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet.

Sachbearbeiter/-in (m/w/d) Unterhaltsvorschuss (application/pdf 43.6 KB)