W3-Professur für Polypharmakologie des Alterns

An der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, eine gemeinsame Fakultät der Universität Potsdam, der Medizinischen Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane“ und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

W3-Professur

für Polypharmakologie des Alterns

mit forschungsbezogener Ausrichtung zu besetzen.

Die gemeinsame Gesundheitswissenschaftliche Fakultät der 3 Trägerhochschulen bündelt die gesundheitswissenschaftliche Kompetenz im Bundesland und wird durch insgesamt 16 Neuberufungen die Forschung und Lehre in der Region weiterentwickeln.

Diese Professur ist der BTU zugeordnet. Die BTU ist die einzige Technische Universität des Landes Brandenburg. Sie verbindet internationale Forschung mit zukunftsorientierter Lehre und bietet darüber hinaus ein einzigartiges Lehrkonzept: Hier kann in verschiedenen Studiengängen universitär, fachhochschulisch und dual studiert werden.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die experimentelle pharmakologische Forschung an Zell- und Organsystemen mit Kenntnissen der personalisierten Medizin verbindet, um damit die medizinische Versorgung in Brandenburg zu verbessern.

Komplexe Pharmakotherapien spielen mit zunehmendem Alter eine zentrale Rolle. Ziel der Professur ist es, das Verständnis von Arzneimittelwirkungen, Nebenwirkungen und multiplen Arzneimittelinteraktionen bei älteren Menschen zu erforschen. Die Wechselwirkungen von verschiedenen Arzneimitteln bei älteren Patienten ist ein vergleichsweise neues Arbeitsgebiet innerhalb der personalisierten Medizin, welches hochkomplex ist und unterschiedliche Fragestellungen und Themen der Fakultät für Gesundheitswissenschaften aufgreift. Des Weiteren kann ein Forschungsziel auch sein, Untersuchungen zur Relevanz und zum Einfluss von Schadstoffwirkungen aus der Umwelt, Lebensmitteln sowie allgemein von Chemikalien und deren Wechselwirkungen durchzuführen. Die Professur bietet Schnittstellen zu vielen Arbeitsbereichen der Biowissenschaften an der BTU und zu verschiedenen anderen Forschungsschwerpunkten der Fakultät für Gesundheitswissenschaften.

Wir freuen uns auf Bewerbungen von Medizinerinnen und Medizinern und auf Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Bereich Biowissenschaften, sowohl aus Deutschland wie auch international.

Erforderlich sind:

-       ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einer für die Wahrnehmung der mit der Professur verbundenen Aufgaben geeigneten Fachrichtung,

-       Nachweise über Lehr- und Forschungstätigkeiten im Bereich der experimentellen Pharmakologie an Zell- und Organsystemen,

-       mehrjährige wissenschaftliche Tätigkeit im o. g. Bereich nach der Promotion, ausgewiesen durch wissenschaftliche Publikationen in internationalen peer review Zeitschriften,

-       erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln (z. B. DFG, BMBF, EU); bei Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Ausland ist die Drittmitteleinwerbung bei entsprechenden nationalen Fördergebern nachzuweisen.

Von der Stelleninhaberin bzw. dem Stelleninhaber werden der Aufbau eines drittmittelstarken Forschungsprofils „Polypharmakologie des Alterns“ und die Vernetzung mit Professuren innerhalb der Fakultät sowie die Wahrnehmung von Lehrveranstaltungen in den Studiengängen der Fakultät für Gesundheitswissenschaften erwartet.

Als Ansprechpartner für weiterführende Informationen steht Ihnen das Dekanat der Fakultät gerne zur Verfügung (dekanat@fgw-brandenburg.de).

Weitere Aufgaben ergeben sich aus § 42 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) i. V. m. § 3 BbgHG. Die Einstellungsvoraussetzungen und ‑bedingungen ergeben sich aus den §§ 41 Abs. 1 Nummern 1 bis 4a und 43 BbgHG. Dabei werden insbesondere eine Habilitation oder vergleichbare wissenschaftliche Leistungen sowie ein klares wissenschaftliches Profil mit international anerkannten Forschungsleistungen erwartet. Die Forschungsthemen sollten für die DFG oder vergleichbare internationale Forschungsfördereinrichtungen relevant sein. Lehrveranstaltungen sind auch in englischer Sprache durchzuführen.

Die BTU strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb um entsprechende Bewerbungen. Als familienorientierte Hochschule bietet die BTU Unterstützungsmöglichkeiten von Doppelkarrierepaaren (Dual Career Service) an. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte beachten Sie auch die Datenschutzhinweise auf der Internetseite der BTU.

Ihre Bewerbung mit Qualifikationsnachweisen, einer tabellarischen Darstellung des beruflichen Werdeganges, einer Liste der Publikationen, den Nachweisen zur pädagogischen Eignung, sowie dem ausgefüllten Fragebogen richten Sie bitte per E-Mail in einer zusammengefassten pdf-Datei mit max. 7 MB bis zum 23. März 2020 an:

E-Mail: mailto:fakultaet-gw+bewerbungen@b-tu.de.