Landesprogrammlehrkraft (LPLK)

Lehrerentsendeprogramm zur Förderung der deutschen Sprache im Ausland, insbesondere in MOE- und GUS-Staaten, Türkei, Vietnam sowie China

AZ: 33.05 - 51704

Aufgrund einer Absprache zwischen Bund und Ländern über die Vermittlung von Lehrkräften werden Landesprogrammlehrkräfte (LPLK) an staatlichen Schulen und Bildungseinrichtungen in Mittel-, Ost- und Südeuropa (MOE), in den Baltischen Staaten, in weiteren Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion (GUS) und der Mongolei, in China, der Türkei und in Vietnam eingesetzt. Gesucht werden

Deutschlehrer/innen

Auch die Vermittlung ausgebildeter Fremdsprachenlehrer/innen, die im Ausland dann Deutschunterricht erteilen werden, ist möglich. Vorteilhaft sind Fächerkombinationen mit einem geisteswissenschaftlichen Fach, diese werden jedoch nicht zwingend vorausgesetzt.

Landesprogrammlehrkräfte (LPLK) erteilen in den Schulen der o.g. Staaten Deutschunterricht zur Vorbereitung der Schüler auf das Sprachdiplom Stufe II der Kultusministerkonferenz (DSD II). In Einzelfällen erfolgt der Einsatz auch an Schulen, die zunächst das DSD I anbieten.

Für den Einsatz als LPLK an Schulen mit DSD II wird die Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II in den o.g. Fächern bzw. ein vergleichbarer Abschluss vorausgesetzt. An Schulen mit DSD I sind auch LPLK mit der Lehrbefähigung für die Sekundarstufe I einsetzbar.

Vermittelt werden können Lehrkräfte, die über eine unbefristete Anstellung im Landesschuldienst Brandenburgs verfügen bzw. Beamte sind.

Einsatzbeginn:

Schuljahr 2020/2021 (i.d.R. 01.09. d. J. abhängig vom Einsatzland

Erwartet werden:

  • überdurchschnittliches persönliches Engagement
  • hohe Motivation für einen Auslandseinsatz,
  • große Flexibilität,
  • Mitarbeit in der Aus- und Fortbildung der einheimischen Deutschlehrkräfte und in der Curriculumentwicklung.

Darüber hinaus sind Erfahrungen im Unterricht "Deutsch als Zweitsprache" bzw. "Deutsch als Fremdsprache" erwünscht.

Geboten werden:

  • ein interessantes und herausforderndes Aufgabengebiet,
  • hohe Eigenverantwortung,
  • Fortzahlung der Inlandsbezüge,
  • ggf. ortsübliches Gehalt des aufnehmenden Landes (in der Regel anrechnungsfrei).

Das Bundesverwaltungsamt gewährt in der Regel eine pauschalisierte Umzugskostenvergütung und übernimmt die Kosten für die Dienstantritts- und die Rückreise.

Bewerbungsverfahren:

Landesprogrammlehrkräfte werden zunächst für 2 oder 3 Jahre vermittelt. Bei Bewährung an der Schule im Ausland, dem Einverständnis des Schulträgers und des brandenburgischen Dienstherrn kann auf Antrag eine Verlängerung gewährt werden. Die Tätigkeit als Landesprogrammlehrkraft kann nur in Vollzeit ausgeübt werden.

Die Bewerbung ist in zweifacher Ausfertigung auf dem Dienstweg (über Ihre Schulleitung und Ihr zuständiges Schulamt) an das

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Frau Dr. Gisela Beste/33.5

Heinrich-Mann-Allee 107

14473 Potsdam

zu richten.

Es wird darum gebeten, ein weiteres Exemplar der Bewerbung vorab an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (o.g. Adresse ) zu senden.

Der Bewerbungsbogen für eine Landesprogrammlehrkraft ist unter

https://mbjs.brandenburg.de/bildung/lehrerin-lehrer-in-brandenburg/einstellungen-in-den-schuldienst.html

(Reiter: Brandenburger Lehrkräfte im Ausland - Auslandsschuldienst)

abrufbar.

Der Bewerbung sind ein Lebenslauf sowie eine aktuelle dienstliche Beurteilung, die nicht älter als drei Jahre ist, beizufügen. Ggf. kann die dienstliche Beurteilung nachgereicht werden.