Akademische*n Mitarbeiter*in (w/m/d) als UX/UI Designer*in/Design Researcher*in

Fachbereiche:

Sozial- und Bildungswissenschaften, STADT I BAU I KULTUR, Bauingenieurwesen, Design,

Informationswissenschaften

Die Fachhochschule Potsdam (FHP) ist eine innovative, zukunftsorientierte und praxisnahe Hochschule. Sie hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1991 zu einer festen Säule in der Wissenschaftslandschaft der Region entwickelt. Derzeit ist es den Studierenden möglich in 32 Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen mit beruflich nachhaltigen Perspektiven zu studieren. Mit 100 Professorinnen und Professoren betreuen wir zurzeit rund 3.800 Studierende. Die Professorinnen und Professoren werden dabei von etwa 250 weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Die FH gewährleistet überschaubare Strukturen, kleine Seminargruppen, Interdisziplinarität und eine enge Partnerschaft zwischen Lehrenden und Studierenden.

Im Rahmen der Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Förderung der „Stärkung der technologischen und anwendungsnahen Forschung an Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg“ (StaF-Richtlinie) ist zum 01.03.2020 die Stelle für eine*n

 Akademische*n Mitarbeiter*in (w/m/d) als UX/UI Designer*in/Design Researcher*in

Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L

Kennziffer: 51 / 2019

 

im Projekt „Virtuelle psychologische Beratung für werdende und junge Eltern – „Die Babyhelfer-App“ im Umfang von 40 Wochenstunden (100%) befristet bis zum 28.02.2022 zu besetzen.

In Deutschland gibt es eine drastische Unterversorgung im psychotherapeutischen Bereich. Gleichzeitig nehmen psychische Erkrankungen und Belastungen zu.

Ziel des Projektes ist es daher, ein digitales System (incl. App) zur wirksamen semi-automatischen psychologischen Intervention zu entwickeln, die den Versorgungsengpass für bestimmte psychologische Probleme signifikant verringern kann.

Dabei werden die aus UX/UI-Sicht aktuelle Fragestellungen wie die Akzeptanz von Chatbots sowie der Einsatz von ML (Machine Learning)  - beides im therapeutischen Kontext - untersucht. Hinzu kommt die Frage nach dem „Semi“ – also der Zusammenarbeit von automatisierten, therapeutischen Elementen mit „echten“ Fachkräften – und die Veränderung der therapeutischen Arbeit in einer „always-on“, „mobile-first“-Welt untersucht.

Inhaltlich fokussieren wir den Themenbereich rund um die Geburt eines Kindes, da dieser Zeitraum mit vielfältigen psychologischen Herausforderungen verbunden ist.

Methodisch wird in diesem Projekt in agilen Sprints gearbeitet. Interessant dabei ist die Möglichkeit der psychologisch begleiteten Auswertung von einzelnen Aspekten des Gesamtsystems.

Das Team selbst sowie die involvierten Professor*innen sind interdisziplinär aufgestellt: Daher erwartet Dich eine kollegiale Atmosphäre in einem inter- und transdisziplinären Projektteam bestehend aus einer/m Psycholog*in, einer/m App-Entwickler*in und einer/m Designer*in, sowie einer/m Assistent*in Verwaltung und Kommunikation

Die das Projekt betreuenden Professor*innen sind Prof. Dr. Gerlind Grosse (Schwerpunkt: Frühkindliche Bildungsforschung) sowie Prof. Reto Wettach (Schwerpunkt: Service Design, UX/UI Design).

Im Projekt „Die Babyhelfer-App“ wird ein funktionaler Prototyp einer solchen Anwendung in einem interdisziplinären Team entwickelt und wissenschaftlich geprüft. Inhaltlich fokussieren wir den Themenbereich rund um die Geburt eines Kindes, da dieser Zeitraum mit vielfältigen psychologischen Herausforderungen verbunden ist.

Technologisch sind die Entwicklungsziele:

1. Intuitives, motivierendes UX-Design (Gamification, Motivation)

2. selbstgesteuertes Diagnostiktool mit Algorithmus zur Auswahl passender Unterstützungsmodule

3. Adaptation von Methoden aus der systemischen Beratung für die selbstgesteuerte Bearbeitung durch die Nutzer*innen.

Im Rahmen der Maßnahme soll eine Machbarkeitsstudie und Wirksamkeitsprüfung der technologisch-psychologischen Innovationsidee sowie eine User Experience Analyse durchgeführt und ein Prototyp mit ersten selbstdurchführbaren Beratungsmodulen entwickelt und getestet werden.

 Ihre Aufgaben:

 

  • UI- und UX-Design der Anwendung
  • Digitalisierung bzw. Virtualisierung der Methoden der systemischen Therapie
  • Gestaltung der automatisierten Diagnostik
  • Gestaltung von  analogen Materialien zur Einbindung in den therapeutischen Prozess
  • Entwicklung verschiedener Methoden aus dem Bereich „Gamification“
  • Uxer Experience Analyse
  • Verfassen von Projektberichten und Manuskripten mit (Zwischen-)Ergebnissen des Projekts; Teilnahme an einschlägigen Konferenzen; Einbindung des Projektes in (über-)regionale wissenschaftliche Netzwerke
  • Vernetzung mit regionalen Praxispartnern sowie Stakeholdern aus dem E-Health-Sektor und der medizinischen Versorgung

 

Unser Anforderungsprofil:

 

  • Erforderlich ist ein Hochschulstudium mit Abschluss auf Masterniveau (oder vergleichbar) in einem für die Entwicklung und Gestaltung von Software-Anwendungen relevanten Fach, z.B. User Interface Design oder Design mit Schwerpunkt User Interface oder User Experience
  • Erforderlich sind Fachkenntnisse im User Interface und User Experience Design
  • Erforderlich sind Kenntnisse der Methoden der wissenschaftlichen User Experience Analyse
  • Erforderlich sind Erfahrungen mit Werkzeugen und Methoden des Projektmanagements und im Bereich der Projektkommunikation
  • Wünschenswert sind Erfahrungen in der Gestaltung von Beratungs- oder Tracking-Apps im Gesundheitssektor (oder vergleichbare relevante Kenntnisse)
  • Wünschenswert sind Erfahrungen im Bereich Gamification
  • Wünschenswert sind bis zu 3 Jahre fachlich einschlägige Berufserfahrung oder wissenschaftliche Mitarbeit in einem für das Thema relevanten Forschungsumfeld

Für fachliche Rückfragen stehen Ihnen Prof. Dr. Gerlind Große (grosse@fh-potsdam.de) oder Prof. Dr. Reto Wettach (wettach@fh-potsdam.de) gerne zur Verfügung.

Wir bieten Ihnen:

 

  • Mitarbeit und Erfahrungsgewinn in einem zukunftsträchtigen Arbeitsfeld (E-Health-Sektor)
  • eine familienfreundliche Hochschule, mit Angeboten für eine tragfähige Balance von Arbeiten, Lehren, Forschen, Studieren und Familie
  • Angebote im Rahmen Gesundheitsmanagement  sowie zusätzliche Altersvorsorge über die VBL
  • Angebote der fachlichen Aus- und Weiterbildung
  • Tischtennisplatte, Siebträgerkaffee und viel Grün auf und um den FHP-Campus
  • Die Vorbereitung und/oder Durchführung einer Promotion im Kontext der Projektschwerpunkte wird grundsätzlich unterstützt

 

Informationen zur Fachhochschule Potsdam finden Sie unter www.fh-potsdam.de. Die Fachhochschule versteht sich als familienfreundliche Hochschule. Für mögliche Bewerbungsgespräche kann bei Bedarf eine Kinderbetreuung eingerichtet werden.

Die FH Potsdam setzt sich für Perspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit ein und strebt in allen Bereichen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Um den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen, fordern wir qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.

Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Behinderung bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben hin.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsnachweise) und unter Angabe der Kennziffer 51/2019 bis zum 31.01.2020 ausschließlich per E-Mail in einem PDF-Dokument an bewerbung@fh-potsdam.de richten.

Die im Rahmen Ihrer Bewerbung mitgeteilten personenbezogenen Daten werden auf der Grundlage des § 26 des Brandenburgischen Datenschutzgesetzes verarbeitet. Sofern Sie mit der Verarbeitung der Daten nicht einverstanden sind, oder die Einwilligung widerrufen, kann Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden.