Akademische*n Mitarbeiter*in (w/m/d)

Fachbereiche:
Sozial- und Bildungswissenschaften, STADT I BAU I KULTUR, Bauingenieurwesen, Design,
Informationswissenschaften
Die Fachhochschule Potsdam (FHP) ist eine innovative, zukunftsorientierte und praxisnahe Hochschule. Sie hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1991 zu einer festen Säule in der Wissenschaftslandschaft der Region entwickelt. Derzeit ist es den Studierenden möglich in 32 Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen mit beruflich nachhaltigen Perspektiven zu studieren. Mit 100 Professorinnen und Professoren betreuen wir zurzeit rund 3.800 Studierende. Die Professorinnen und Professoren werden dabei von etwa 250 weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Die FH gewährleistet überschaubare Strukturen, kleine Seminargruppen, Interdisziplinarität und eine enge Partnerschaft zwischen Lehrenden und Studierenden.
Im Rahmen der Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Förderung der „Stärkung der technologischen und anwendungsnahen Forschung an Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg“ (StaF-Richtlinie) ist zum 01.02.2020 bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine*n


Akademische*n Mitarbeiter*in (w/m/d)
Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L
Kennziffer: 44 / 2019


im Projekt „SmartUpLab - Decision Support Tools für integrierte Mobilitätssysteme“ im Umfang von 30 Wochenstunden (75%) befristet bis zum 31.01.2022 zu besetzen.
Komplexe Transformationsprozesse erfordern die Entwicklung von Konzeptions- und Bewertungswerkzeugen für die Planung neuer sowie das Monitoring eingeführter Systeme. Dafür müssen methodisches Vorgehen, Wissenstransfer, Management großer Datenmengen sowie sektorübergreifende Simulationen kombiniert werden. Vor dem Hintergrund von Klimawandel und dynamischer Bevölkerungsentwicklung gehört dazu u.a. der Umbau kommunaler Mobilitätssysteme. Am Beispiel der Mobilitätsplanung zielt das Projekt SmartUpLab auf die Entwicklung einer intelligent vernetzten Tool-Umgebung zur Unterstützung der Einführung von innovativen Mobilitätssystemen in kommunalen Planungsprozessen. Dabei stehen folgende Entwicklungsziele im Projektfokus:
1. Co-Creation-Tools (Methoden zur Akteur*inneneinbindung und -aktivierung)
2. Kooperationsplattform mit Nutzer*innen-Interaktion, Datenbank, Wissensmanagement
3. Simulationstools für den Bereich Verkehr & Energie (thematisch, modellbasiert)
Die zu entwickelnde Tool-Umgebung versteht sich als übertragbares Instrument für inter- und transdisziplinäre Planungsprozesse. Hierbei sollen die heterogenen Problemstellungen und Herangehensweisen verschiedenster öffentlicher und privatwirtschaftlicher Stakeholder über die praktische, thematische und methodische Vernetzung technologie- und transferorientiert integriert werden.
Ihre Aufgaben:
• Konzept und Entwicklung einer (Cloud-basierten) (Geo-)Datenplattform
• (Geo-)Datenmanagement mit Aufbau von Informationsmodell und Prozesslogik für sektorübergreifende Planungsprozesse
• Identifikation und technologische Umsetzung von Schnittstellen zwischen Datengrundlagen als Basis für Simulationsansätze
• Visualisierungssystematik für zu entwickelnde Systemmodelle
• Verfassen von Projektberichten und Manuskripten mit (Zwischen-)ergebnissen des Projekts; Teilnahme an einschlägigen Konferenzen; Einbindung des Projektes in (über-)regionale wissenschaftliche Netzwerke
• Vor-Ort-Besuche bei regionalen Praxispartnern sowie Stakeholdern der Mobilitätsplanung im regionalen und überregionalen Umfeld
Unser Anforderungsprofil:
• Erforderlich ist ein Hochschulstudium mit Abschluss auf Masterniveau (oder vergleichbar) in einem für die Aufgabe relevanten Fach, z.B. Geoinformatik, Geoinformationswissenschaft, Computervisualistik, Informatik
• Erforderlich sind methodische Kenntnisse und Erfahrungen im Arbeiten mit Geographischen Informationssystemen, insbesondere im Geodatenmanagement
• Erforderlich sind Fachkenntnisse in Stadt- und Regionalplanung
• Wünschenswert sind Erfahrungen mit mobilitätsspezifischen Themen, insbesondere Verkehrsmodellierung sowie Datenwissenschaft
• Wünschenswert sind mindestens drei Jahre Berufserfahrung im Bereich Geoinformatik, IT-Entwicklung und/ oder wissenschaftliche Mitarbeit in einem für das Thema relevanten Forschungsumfeld
Für fachliche Rückfragen stehen Ihnen Prof. Dr. Anne Tauch (tauch@fh-potsdam.de), Prof. Dr. Antje Michel (michel@fh-potsdam.de) sowie Prof. Dr. Tobias Schröder (schroeder@fh-potsdam.de) gerne zur Verfügung.
Wir bieten Ihnen:
• die Möglichkeit der Mitarbeit an einer interessanten Zukunftsaufgabe der Fachhochschule Potsdam
• eine kollegiale Atmosphäre in einem Team aus Hochschulleitung, Stabsstellen und Verwaltung
• eine familienfreundliche Hochschule, mit Angeboten für eine tragfähige Balance von Arbeiten, Lehren, Forschen, Studieren und Familie
• Angebote im Rahmen Gesundheitsmanagement
• Zusätzliche Altersvorsorge über die VBL
• Angebote der fachlichen Aus- und Weiterbildung
Informationen zur Fachhochschule Potsdam finden Sie unter www.fh-potsdam.de. Die Fachhochschule versteht sich als familienfreundliche Hochschule. Für mögliche Bewerbungsgespräche kann bei Bedarf eine Kinderbetreuung eingerichtet werden.
Die FH Potsdam setzt sich für Perspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit ein und strebt in allen Bereichen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Um den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen, fordern wir qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Behinderung bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben hin.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsnachweise) und unter Angabe der Kennziffer 44/2019 bis zum 18.12.2019 ausschließlich per E-Mail in einem PDF-Dokument an bewerbung@fh-potsdam.de richten.
Die im Rahmen Ihrer Bewerbung mitgeteilten personenbezogenen Daten werden auf der Grundlage des § 26 des Brandenburgischen Datenschutzgesetzes verarbeitet. Sofern Sie mit der Verarbeitung der Daten nicht einverstanden sind, oder die Einwilligung widerrufen, kann Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden.