Referent/-in der Gleichstellungsbeauftragten (w/m/d)

Jung, modern, forschungsorientiert: Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert. An der größten Hochschule Brandenburgs forschen und lehren national wie international renommierte Wissenschaftler/-innen[1]. Die Universität Potsdam ist drittmittelstark, überzeugt durch ihre Leistungen im Technologie- und Wissenstransfer und verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung. Mit rund 21.000 Studierenden auf drei Standorte verteilt – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – ist die Universität Potsdam ein herausragender Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region. Sie hat über 3.000 Beschäftigte und ist eine der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.

 

An der Universität Potsdam, Koordinationsbüro für Chancengleichheit ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

Referent/-in der Gleichstellungsbeauftragten (w/m/d)

Kenn-Nr. 147/2019

 mit 40 Wochenstunden (100 %) befristet für 2 Jahre zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung des Arbeitsverhältnisses erfolgt nach § 14 Abs. 2 TzBfG (sachgrundlose Befristung).

 

Aufgabengebiet:

  • Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten bei der konzeptionellen Weiterentwicklung des aktuellen Gleichstellungskonzeptes an der Hochschule
  • Konzeption, Planung und Organisation von Maßnahmen zur Karriereförderung von Wissenschaftlerinnen und zur Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit und Familie und Beruf und Studium (z. B. Neukonzeption eines Nachwuchswissenschaftlerinnenstipendiums, Konzeption von kreativen Veranstaltungsformaten)
  • Entwicklung von Qualitätssicherungsinstrumenten für Gleichstellungsmaßnahmen und wissenschaftliche Evaluation dieser
  • Aufbereitung von Themen und Erstellen von Entscheidungsvorlagen sowie Unterstützung bei der inhaltlichen Vorbereitung von Gremiensitzungen
  • Unterstützung der Fakultäten, der zentralen Verwaltung und der Zentralen Einheiten bei der Entwicklung und Umsetzung der Gleichstellungspläne
  • konzeptionelle Weiterentwicklung des Qualifikationsprogrammes für die dezentrale Gleichstellungsarbeit
  • Evaluierung, Dokumentation und Präsentation von Projektergebnissen
  • Aufbau einer Unterstützungsinfrastruktur zu Gleichstellungs- und Genderaspekten in Forschungsprojekten
  • wissenschaftliche Beratung und Weiterentwicklung eines  Chancengleichheitskonzeptes für Forschungsverbünde (SFB, GRK) sowie Begleitung des gesamten Antragsverfahrens
  • Beratung und Unterstützung der Forschungsverbünde bei der konkreten Umsetzung des Konzeptes: Bedarfsermittlung, Konzeptionierung, Koordination und ggf. Durchführung von Workshops, Programmen und anderen Angeboten zur Genderkompetenzvermittlung und geschlechtergerechten PE
  • konzeptionelle Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit des Gleichstellungsbüros in der Hochschulöffentlichkeit
  • aktive Teilnahme an regionalen und überregionalen fachspezifischen Netzwerken und Arbeits- gruppen
  • Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten bei der Vorbereitung von landespolitischen Aktivitäten zur Thematik Chancengerechtigkeit und Familie an den Hochschulen

 

Wir bieten Ihnen ein interessantes Aufgabenspektrum und freuen uns, wenn Sie sich bewerben und folgende Anforderungen erfüllen:

  • wissenschaftliches Hochschulabschluss, vorzugsweise im Bereich Politik- oder Sozialwissenschaften
  • tätigkeitsrelevante Berufserfahrungen im Hochschulkontext, z. B. in folgenden Bereichen: Antidiskriminierung, Beratung, Diversity, Gleichstellung, Hochschulpolitik, Strategieentwicklung
  • Genderkompetenz und Interesse an gleichstellungspolitischen Fragen,
  • gute Kenntnisse im Bereich sozialwissenschaftlicher Methoden und im Schwerpunkt der Geschlechterforschung,
  • Fähigkeit, analytisch, konzeptionell und lösungsorientiert zu arbeiten,
  • eigenständige, strukturierte Arbeitsweise
  • hohe kommunikative Fähigkeiten zur Vernetzung und Kooperation, emphatisch für sensible Themen wie z.B. in Fällen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt oder prekären Lebenssituationen
  • praktische Erfahrung im (agilen) Projektmanagement,
  • Belastbarkeit und Flexibilität,
  • Dienstleistungsorientierung und Begeisterungsfähigkeit für die Aufgaben.

 

Informationen zur Universität Potsdam finden Sie im Internet unter http://www.uni-potsdam.de. Für nähere Informationen zur Ausschreibung steht Ihnen Frau Christina Wolff, E-Mail: gba-team@uni-potsdam.de gerne zur Verfügung.

Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber/-innen1 bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen sind innerhalb von 3 Wochen unter Angabe der Kenn-Nr. 147/2019 an das Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten der Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam oder per E-Mail an bewerbung@uni-potsdam.de (gerne in einer zusammengefassten pdf-Datei) zu richten.

Falls eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erwünscht ist, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Briefumschlags.

Potsdam, 22.11.2019



[1] Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).