Referent/-in für Professionalisierung in der Lehrerbildung

Jung, modern, forschungsorientiert: Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert. An der größten Hochschule Brandenburgs forschen und lehren national wie international renommierte Wissenschaftler/-innen[1]. Die Universität Potsdam ist drittmittelstark, überzeugt durch ihre Leistungen im Technologie- und Wissenstransfer und verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung. Mit rund 21.000 Studierenden auf drei Standorte verteilt – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – ist die Universität Potsdam ein herausragender Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region. Sie hat über 3.000 Beschäftigte und ist eine der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.

An der Universität Potsdam ist im Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

 Referent/-in für Professionalisierung in der Lehrerbildung

(w/m/d)

Kenn-Nr. 110/2019

in Vollzeit mit 40 Wochenstunden (100 %) unbefristet zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe E 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder.

Das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) trägt gemeinsam mit den lehrerbildenden Fakultäten die Gesamtverantwortung für die Lehrerbildung an der Universität Potsdam und koordiniert und fördert Schwerpunktforschung im Bereich der Bildungsforschung sowie der Schul- und Unterrichtsforschung. Es nimmt u.a. Aufgaben bei der Organisation und Durchführung der schulpraktischen Studien wahr, denen im Rahmen des „Potsdamer Modells der Lehrerbildung“ besonderes Gewicht zukommt.

 Aufgabengebiet:

  • konzeptionelle Arbeiten und Evaluationen zur Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge und der Schulpraktischen Studien an der Universität Potsdam (Lehrerbildungsforschung) in enger Zusammenarbeit mit den Bildungswissenschaften, Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und der zweiten Phase der Lehrerbildung in Brandenburg
  • Beratung und Unterstützung der Geschäftsführung in allen inhaltlichen Fragen der universitären Lehrerbildung
  • Vertretung des ZeLB bei der inhaltlichen Begleitung von Studiengangsentwicklungen im Lehramtsbereich
  • Entwicklung von Modellen zur stärkeren Verzahnung des Theorie-Praxis-Bezugs innerhalb des Lehramtsstudiums sowie mit der zweiten Phase der Lehrerbildung (phasenübergreifende Lehrerbildung)
  • Koordination der Arbeit der AG Praxisstudien am ZeLB und Modulverantwortlichkeit für das Schulpraktikum im Masterstudium
  • Durchführung von Mentor/-innenqualifizierungen1 für das Praxissemester

 Anforderungsprofil:

  • Wissenschaftlicher Hochschulabschluss im Lehramtsbereich (Master oder Erste Staatsprüfung)
  • eine Promotion in den Bereichen Erziehungswissenschaft oder Didaktik ist von Vorteil
  • abgeschlossener Vorbereitungsdienst (Zweite Staatsprüfung) ist wünschenswert
  • einschlägige Expertise in der Schul- u. Unterrichts- oder Lehrerbildungsforschung
  • mehrjährige Erfahrungen in der universitären Lehre (Erziehungswissenschaft oder Fachdidaktik)
  • Unterrichtserfahrungen als Lehrkraft im schulischen Kontext sind wünschenswert
  • vertiefte Kenntnisse der Lehrerbildungsstrukturen in Brandenburg, insbesondere des Lehramtsstudiums sind wünschenswert
  • Fähigkeit zum konzeptionellen und selbständigen Arbeiten
  • gewandte und sichere mündliche Ausdrucksweise sowie ein präzises und differenziertes schriftliches Ausdrucksvermögen

Von der Bewerber/-in1 werden darüber hinaus überdurchschnittliches Engagement, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit erwartet.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit als Mitarbeiter/in im Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) am Universitätsstandort Potsdam-Golm.

Informationen zur Universität Potsdam finden Sie im Internet unter http://www.uni-potsdam.de. Für nähere Informationen zur Ausschreibung steht Ihnen Frau Dr. Roswitha Lohwaßer (rolo@uni-potsdam.de) gerne zur Verfügung.

Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber/-innen1 bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen sind bis zum 23.09.2019 unter Angabe der Kenn-Nr. 110/2019 an das Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten der Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam oder per E-Mail an bewerbung@uni-potsdam.de (gerne in einer zusammengefassten pdf-Datei) zu richten.

Falls eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erwünscht ist, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Briefumschlags.

Potsdam, 05.09.2019



[1] Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).