Professur (W2) “Infrastrukturplanung mit Schwerpunkt Wasserversorgungssysteme“

Fachbereiche:

Sozial- und Bildungswissenschaften, Stadt I Bau I Kultur, Bauingenieurwesen, Design, Informationswissenschaften

Die Fachhochschule Potsdam (FHP) ist eine innovative, zukunftsorientierte und praxisnahe Hochschule. Sie hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1991 zu einer festen Säule in der Wissenschaftslandschaft der Region entwickelt. Derzeit ist es den Studierenden möglich in 26 Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen mit beruflich nachhaltigen Perspektiven zu studieren. Mit 100 Professorinnen und Professoren betreuen wir zurzeit rund 3.600 Studierende. Die Professorinnen und Professoren werden dabei von etwa 250 weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Die FHP gewährleistet überschaubare Strukturen, kleine Seminargruppen, Interdisziplinarität und eine enge Partnerschaft zwischen Lehrenden und Studierenden.

Im Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule Potsdam ist zum Wintersemester 2019/20 die

Professur (W2) “Infrastrukturplanung mit Schwerpunkt Wasserversorgungssysteme“

Kennziffer 18 / 2018

zu besetzen. Die Inhaberin / Der Inhaber der Professur soll das Fachgebiet Infrastrukturplanung/Siedlungswasserwirtschaft mit Schwerpunkt Wasserversorgungssysteme in Forschung und Lehre vertreten.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, das Fachgebiet in den fünf Studiengängen des Fachbereichs Bauingenieurwesen eigenständig in Lehre und Forschung zu vertreten, inhaltlich wie methodisch an die Bedarfe der Bachelorstudiengänge Siedlungswasserwirtschaft sowie Infrastruktursysteme anzupassen und eigene Forschungsschwerpunkte zu entwickeln. Freuen Sie sich auf motivierte Studierende, ein fachlich breit aufgestelltes und aufgeschlossenes Kollegium sowie Kooperationsmöglichkeiten mit öffentlichen und privaten Institutionen und Einrichtungen der Wasserwirtschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft in der Metropolenregion Berlin-Brandenburg.

Wir suchen eine Persönlichkeit, die über einen Hochschulabschluss im Bereich der Wasserwirtschaft oder des Bauingenieurwesens, vorzugsweise im Fachgebiet der Siedlungswasserwirtschaft mit Spezialisierung Wasserversorgung oder verwandter Disziplinen und umfangreiche theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Bereich der Wasserwirtschaftsplanung verfügt. Vertiefte Kenntnisse im Bereich Planung, Bau und Betrieb der Wasseraufbereitung, von Wasserleitungsnetzen, Grundwassermodellierung sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen werden erwartet. Kenntnisse in Hydromechanik, in der baupraktischen Umsetzung von Leitungssanierungsmaßnahmen (Wasser/ Abwasser) sowie im Bereich EDV-gestützter Planung sind wünschenswert. Zu den Aufgaben der Professur gehören insbesondere:

 

  • die Vertretung des Lehrgebiets insbesondere in dem neu einzurichtenden dualen Studiengang Siedlungswasserwirtschaft im Fachgebiet Wasserwesen;
  • darüber hinaus die Vertretung des Lehrgebiets  in dem neu einzurichtenden Studiengang Infrastrukturplanung und dem neu einzurichtenden Studiengang Bauingenieurwesen sowie ggf. in Masterprogrammen;
  • die Entwicklung von integrierten Lehrangeboten zu innovativen Infrastruktursystemen in enger Kooperation mit dem Fachgebiet Verkehrswesen;
  • Mitwirkung am fachbereichsübergreifenden Aufbau computergestützter Planungsprozesse;
  • in Kooperation mit dem Lehrgebiet Vermessungskunde sind innovative Verfahren der Ingenieurvermessung in einen computergestützten Planungsprozess zu integrieren;
  • die Kooperation mit dem Labor für Bauinformatik;
  • die Akquise und Durchführung von Forschungsprojekten,
  • die Akquise und Durchführung von Drittmittel- und Auftragsprojekten mit Partnern aus der Wasserwirtschaft und der Infrastrukturplanung

Die künftige Inhaberin / Der künftige Inhaber der Professur soll die Profilierung des Fachbereiches in der Infrastrukturplanung an der Hochschule weiterentwickeln. Hierbei sind auch die Entwicklung übergreifender Formate zusammen mit den Studiengängen Interfacedesign, Architektur und Städtebau sowie Urbane Zukunft gewünscht.

Der Fachbereich Bauingenieurwesen ist bestrebt, verstärkt projektorientierte Inhalte in das Studium zu integrieren. Eine entsprechende konzeptionelle Ausrichtung der Lehrveranstaltungen wird ebenso erwartet wie die Bereitschaft zur Übernahme von weiteren Lehrveranstaltungen des Grundstudiums. Darüber hinaus zählen die Beteiligung an interdisziplinären, fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen, die sich am didaktischen Prinzip des forschenden Lernens orientieren, und die Durchführung von englischsprachigen und onlinegestützten Lehrveranstaltungen zu den Anforderungen.

Des Weiteren soll die Inhaberin / der Inhaber der Professur den Aufbau von Forschung- und Drittmittelaktivitäten betreiben, für die eine umfangreiche Laborausstattung zur Verfügung steht. Es wird hierzu eine enge Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen sowie mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Region Berlin-Brandenburg erwartet. Gleiches gilt für den Technologietransfer mit Partnern in der Region sowie auf nationaler und internationaler Ebene.

Die Bereitschaft zur Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung, pädagogische und soziale Kompetenz sowie Teamfähigkeit werden als selbstverständlich vorausgesetzt.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 41 Absatz 1 Punkt 1 bis 3 und 4b des Brandenburgischen Hochschulgesetzes (BbgHG). Im Falle einer ersten Berufung auf eine Professur wird das Dienstverhältnis gemäß § 43 Abs. 1 BbgHG und § 35 Berufungssatzung der Fachhochschule Potsdam zunächst auf fünf Jahre befristet. Rechtzeitig vor Ablauf der Befristung wird ohne erneute Durchführung eines Berufungsverfahrens geprüft, ob eine Entfristung empfohlen werden kann.

Hinweis: Im Land Brandenburg beinhalten die W-Bezüge neben dem Grundgehalt zusätzliche Grundleistungsbezüge. Nähere Informationen dazu sowie zu den formalen Einstellungsvoraussetzungen des Brandenburgischen Hochschulgesetzes finden Sie unter:

www.fh-potsdam.de/informieren/profil/stellenangebote.

Die FH Potsdam setzt sich für Perspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit ein und strebt in allen Bereichen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Um den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen, fordern wir qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.

Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben hin.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen sowie einem Lehr- und Forschungskonzept unter Angabe der o. g. Kennziffer bis zum 16.01.2019 an

 

Fachhochschule Potsdam

Dekanat des Fachbereichs Bauingenieurwesen

Kiepenheuerallee 5

14469 Potsdam

E-Mail: bk-wasser@fh-potsdam.de