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Nachhaltigkeit Ziele
17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen Grafik: adobe stock

Nachhaltigkeit im Land Brandenburg

Aus Verantwortung gegenüber kommenden Generationen

Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 (PDF), die Sustainable Development Goals (SDGs), richten sich an uns alle: Die Agenda ist ein Fahrplan für die Zukunft. Mit der Agenda 2030 will die Weltgemeinschaft weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und dabei gleichsam die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft bewahren. Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Wir alle sind aufgefordert, unser Handeln danach auszurichten.

Nachhaltigkeit ist damit ein wichtiges Zukunftsthema des Landes Brandenburg und ein bedeutender Kern der brandenburgischen Landespolitik.

Es ist in weiten Teilen der brandenburgischen Gesellschaft unstreitig, dass das Land auch in Zukunft eine wirtschaftlich leistungsfähige, sozial ausgewogene und ökologische verträgliche Entwicklung vollziehen soll, um den Bedürfnissen der heutigen und der künftigen Generationen gerecht zu werden.

Der Koalitionsvertrag für die 7. Legislaturperiode gibt dem Thema Nachhaltigkeit nochmal einen besonderen Fokus: Als Querschnittsthema findet es sich in allen zentralen Handlungsfeldern wieder.

Um Nachhaltigkeit noch stärker im Land Brandenburg zu verankern und den weiteren Weg einer nachhaltigen Entwicklung zukunftsfest und konsequent zu beschreiten, hat die Landesregierung u.a. die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsbeirates beschlossen. Darüber hinaus ist die Überarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie geplant.  

Weil Nachhaltigkeitsbeirat und Nachhaltigkeitsstrategie viele Politikfelder umfassen, sind beide Aufgaben in den Verantwortungsbereich der Staatskanzlei überführt worden. Sie werden von der Kanzlei koordiniert. Allgemein für die Nachhaltige Entwicklung zuständig ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz.

  • Der Nachhaltigkeitsbeirat des Landes Brandenburg

    Nachhaltigkeitsbeirat

    Zur Unterstützung und Beratung bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele hat die Landesregierung am 9. Februar 2021 mit Kabinettbeschluss einen Nachhaltigkeitsbeirat für die 7. Legislaturperiode eingerichtet.  

    In der unmittelbar anschließenden konstituierenden Sitzung des Beirates wurde das Expertengremium aus Akteuren der Wissenschaft, Wirtschaft und Jugend berufen.

    Dem Nachhaltigkeitsbeirat gehören folgende Personen an:

    • Herr Prof. Dr. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS)
    • Frau Prof. Dr. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU C-S)
    • Herr Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)
    • Frau Prof. Dr. Uta Steinhardt, Professorin an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz
    • Herr Rüdiger Kuhn, Pro Brandenburg e.V. und Vorstandsvorsitzender der CEMEX Deutschland AG
    • Frau Silke Hansen, Mitglied des Vorstandes des Landesjugendrings Brandenburg, Studienleiterin für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

    Den Vorsitz im Nachhaltigkeitsbeirat führt Herr Prof. Dr. Dr. Ortwin Renn vom IASS. Als stellvertretende Vorsitzende wurde die BTU-Präsidentin, Prof. Dr. Gesine Grande, gewählt.

    Der Nachhaltigkeitsbeirat berät und unterstützt die Landesregierung bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele im Sinne der von den Vereinten Nationen festgelegten 17 „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals, SDGs). Zu seinen Aufgaben gehört auch die Mitwirkung an der Umsetzung und Überarbeitung der Landesnachhaltigkeitsstrategie. Die breite Vernetzung mit weiteren Gruppen aus der Zivilgesellschaft soll über die - durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz eingerichtete - Nachhaltigkeitsplattform erfolgen. Mit der Plattform ist eine enge Zusammenarbeit vorgesehen. Nicht zuletzt gehört auch eine Beratung der Landesregierung im Zusammenhang mit den Schlüsselvorhaben der Regionalentwicklung zum Aufgabenspektrum des Nachhaltigkeitsbeirats.

    Jedes Mitglied erhält im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 150 Euro pro Sitzung.

    Kontakt

    Koordinierungsstelle des Nachhaltigkeitsbeirates in der Staatskanzlei
    E-Mail

  • Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg

    Die Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung aus dem Jahr 2014 mit ihrer Fortschreibung aus 2019 ist weiterhin gültig. Die Fortschreibung ist an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDG) ausgerichtet, die im September 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen wurden. Im Rahmen der 7. Legislaturperiode soll eine Überarbeitung der Landesnachhaltigkeitsstrategie in Federführung der Staatskanzlei erfolgen. Dies wird u.a. auch eng vom Nachhaltigkeitsbeirat begleitet werden.


    Nachhaltigkeitsstrategie 2014 und Fortschreibung 2019 (MLUK)