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Europa im Klassenzimmer: Stiftung Genshagen tourt mit Europamobil durch Partnerregion Masowien - Land stellt fast 22.000 Euro bereit

veröffentlicht am 28.06.2020

Zum dritten Mal nach 2012 und 2016 fährt das Europamobil der Stiftung Genshagen in diesem Jahr durch Brandenburgs polnische Partnerregion Mazowieckie (Masowien). Das Projekt wird vom Land mit fast 22.000 Euro unterstützt. Das Geld stellen Ministerpräsident Dietmar Woidke und das Europaministerium aus Lottomitteln bereit. Woidke, der auch Polen-Koordinator der Bundesregierung ist, sieht in dem Projekt ein „wichtiges Mittel zur Vermittlung europäischer Werte".


Die Stiftung Genshagen lässt das „Europamobil" seit dem Jahr 2009 abwechselnd durch Brandenburg und seine Partnerregionen Ile-de-France und Masowien fahren. Damit wurden bereits mehr als 30.000 Schülerinnen und Schüler erreicht. Auf der Tour durch Brandenburg im vergangenen Jahr sprachen Studierende aus Deutschland, Polen, Frankreich, Belgien, Rumänien, Italien, Finnland, Portugal, Slowenien, Irland, Großbritannien und Georgien mit Schülerinnen und Schülern von elf allgemein- und berufsbildenden Schulen. Woidke hatte als Schirmherr der Tour knapp 22.500 Euro aus Lottomitteln bereitgestellt. Das Land fördert zudem die Arbeit der Stiftung Genshagen, die sich als Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien versteht und Europa in seiner kulturellen Vielfalt stärken will.


Woidke: „Nach drei Monaten der Grenzschließung infolge der Corona-Pandemie können wir seit Mitte Juni wieder nach Polen reisen. Der Austausch mit Polen liegt mir sehr am Herzen. Wir sind Nachbarn, uns verbinden enge Beziehungen. Unsere Länder sind (ge-)wichtige Partner innerhalb Europas. Das wird auch bei der Tour des Europamobils wieder deutlich werden. Das Projekt begeistert jedes Jahr aufs Neue."


Die Woiwodschaft Masowien umschließt die polnische Hauptstadt Warschau wie Brandenburg die deutsche Hauptstadt Berlin umgibt. Seit 20 Jahren arbeiten beide Hauptstadtregionen zusammen, im Jahr 2002 unterzeichneten die damaligen Regierungschefs eine Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit.


Das Europamobil der Stiftung Genshagen wird - vorbehaltlich einer entsprechend moderaten Entwicklung der Coronavirus-Pandemie - im September erneut mit rund 20 Studierenden aus verschiedenen europäischen Ländern an elf Tagen mehrere Schulen in Masowien besuchen und mit jeweils rund 350 Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren über Europa diskutieren und ihnen die europäische Vielfalt näherbringen. An dem Projekt nehmen auch Studenten der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) teil.

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