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Woidke: Ausreichende Finanzausstattung für Deutsch-Polnisches Jugendwerk auch künftig notwendig

veröffentlicht am 28.11.2019

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) kann auch im kommenden Jahr mit sieben Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt rechnen. Der Bundestag gab dafür heute bei der Abstimmung über den entsprechenden Einzeletat grünes Licht. Der Polen-Koordinator der Bundesregierung, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, zeigte sich zufrieden, dass diese Summe auch in 2020 zur Verfügung gestellt wird. Der Regierungsbeitrag von deutscher Seite hatte in diesem Jahr erstmals sieben Millionen Euro betragen.


Woidke: "Dieses Geld ist sinnvoll angelegt. Das Jugendwerk erhält damit eine gute finanzielle Grundlage. Allerdings ist es wichtig, dass diese Summe dauerhaft im Bundeshaushalt festgeschrieben wird. Denn das DPJW mit Sitz in Potsdam und Warschau ist die wichtigste Stelle für den Jugend- und Schüleraustausch beider Länder. Jeder Euro, den wir für Begegnungen, Kennenlernen und Erfahrungsaustausch zwischen jungen Leuten stecken, ist eine Investition in die Zukunft. Das DPJW ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. Aber es könnte noch viel mehr machen."


Das DPJW hat derzeit 11,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon zahlt Deutschland sieben Millionen Euro, Polen 4,5 Millionen. Seit seiner Gründung im Jahr 1991 wurden mehr als 75.000 Projekte realisiert, an denen nahezu drei Millionen junge Menschen teilnahmen. Jährlich fördert das Jugendwerk rund 3.000 Programme für etwa 100.000 jungen Deutsche und Polen.


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