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„Ausgewiesener Experte mit internationalem Renommee“: Woidke begrüßt neuen Generaldirektor der Schlösserstiftung zum Antrittsbesuch

veröffentlicht am 17.04.2019

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat mit Christoph Martin Vogtherr eine Persönlichkeit mit herausragenden Qualitäten als neuen Generaldirektor gewonnen. Davon zeigte sich Ministerpräsident Dietmar Woidke heute nach dem Antrittsbesuch des neuen Schlösser-Chefs in der Staatskanzlei überzeugt.


Woidke betonte: „Christoph Martin Vogtherr ist eine Art Eigengewächs der Schlösserstiftung, denn er hat hier schon fast ein Jahrzehnt lang als Kustos gewirkt. Dann jedoch zog es ihn vorerst nach London und Hamburg, wo er als Kurator und Direktor der Wallace Collection und der Hamburger Kunsthalle für Aufsehen sorgte. Heute steht mit Vogtherr ein ausgewiesener Experte mit starkem internationalem Renommeean der Spitze unserer Stiftung. Sie wird von seinen Erfahrungen und seinem Wissen profitieren, davon bin ich überzeugt."


Die SPSG wird gemeinsam vom Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg finanziert. Sie erhält zurzeit jährlich knapp 41 Millionen Euro, darunter rund 17,3 Millionen Euro vom Bund, rund 9,2 Millionen Euro von Berlin sowie rund 14,5 Millionen Euro vom Land Brandenburg. Weitere nicht unerhebliche Mittel erhält die Stiftung über ein Sonderinvestitionsprogramm 2 der drei Träger.


Vogtherr, Jahrgang 1965, studierte Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Archäologie in Berlin, Cambridge und Heidelberg. Von 1998 bis 2007 war er Gemäldekustos der SPSG, bevor er zur Londoner Wallace Collection wechselte, deren Direktor er von 2011 bis 2016 war. Seit 2016 ist er Direktor der Hamburger Kunsthalle. Vogtherr trat sein neues Amt als Generaldirektor der SPSG im Februar an. Er folgte auf Hartmut Dorgerloh, der zum Generalintendanten des Humboldt-Forums im wiederaufgebauten Berliner Stadtschloss berufen worden war.

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