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Willkommen an einem der schönsten Arbeitsplätze: Woidke wünscht neuem Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten gutes Gelingen

veröffentlicht am 07.02.2019

Ministerpräsident Dietmar Woidke gratuliert dem neuen Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), Professor Christoph Martin Vogtherr, zum heutigen Amtsantritt. In einem Brief an den Kunsthistoriker schreibt Woidke:


„Ich gratuliere Ihnen von Herzen. Sie sind der Stiftung seit langer Zeit verbunden. Mit Ihrer großen Erfahrung und Kompetenz sowie mit Ihren sehr guten internationalen Kontakten bringen Sie beste Voraussetzungen für Ihr neues Amt mit. Die Preußischen Schlösser und Gärten gehören zu Brandenburg und Berlin wie die Havel und die Spree; sie sind aus unserer Kulturlandschaft nicht wegzudenken. Die einstigen Residenzen und heutigen Museen sind ein Schatz, den wir in der Gegenwart und für die Zukunft bewahren, pflegen und zugänglich machen. Mit der Fortsetzung des Sonderinvestitionsprogramms für die Schloss- und Gartenanlagen haben der Bund und die Länder Brandenburg und Berlin dafür sehr gute Rahmenbedingungen geschaffen. Für Ihre neue Aufgabe an einem der schönsten Arbeitsplätze in Potsdam wünsche ich Ihnen Freude und allzeit gutes Gelingen."


Professor Christoph Martin Vogtherr, Jahrgang 1965, studierte Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Archäologie in Berlin, Cambridge und Heidelberg. Von 1998 bis 2007 war er Gemäldekustos bei der SPSG. Anschließend wechselte er zum Londoner Kunstmuseum Wallace Collection und war von 2011 bis 2016 dessen Direktor. Zuletzt war er Direktor der Hamburger Kunsthalle.


Die SPSG wird vom Bund sowie den Ländern Berlin und Brandenburg finanziert. Sie erhält derzeit knapp 41 Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kommen Mittel aus einem Sonderinvestitionsprogramm der drei Gesellschafter. Zunächst flossen seit 2008 mehr als 155 Millionen Euro, aktuell stehen bis 2030 weitere 400 Millionen Euro bereit. Die Stiftung pflegt und erforscht die Kunstsammlungen und 300 baulichen Anlagen sowie 750 Hektar Garten- und Parkflächen der seit dem 17. Jahrhundert entstandenen Residenzen brandenburgisch-preußischer Herrscher. Teile der Anlagen stehen seit 1990 auf der Welterbeliste der UNESCO.

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