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Woidke: Land unterstützt auch künftig regionale Rückkehrerinitiativen

veröffentlicht am 03.12.2018

Die Landesregierung wird regionale Rückkehrerinitiativen weiter unterstützen. Das versicherte Ministerpräsident Dietmar Woidke heute in Guben auf einer Fachveranstaltung mit Initiativen. Woidke dazu: „Ihr Engagement ist wichtig, denn sie schaffen oft die entscheidende Verbindung zwischen der alten Heimat und den Rückkehrwilligen. Die Initiativen beraten persönlich, authentisch, einfallsreich und ohne Schönfärberei. Darauf kommt es an. Denn jede Rückkehrerin und jeder Rückkehrer sind eine Bereicherung für unser Land."


Die Fachveranstaltung zu Rückkehr und Zuzug wurde von dem seit 2017 bestehenden Netzwerk „Ankommen in Brandenburg" gemeinsam mit der Gubener Rückkehrerinitiative „Guben tut gut" organisiert. In dem Netzwerk engagieren sich 13 Initiativen und Organisationen aus allen Regionen Brandenburgs.


Woidke: „Die Landesregierung hat aktiv beim Aufbau des Netzwerkes mitgeholfen. Wir haben in diesem Jahr 200.000 Euro für Initiativen und Projekte bereitgestellt. Die Mittel sind auch vollständig ausgegeben. Das war gut angelegtes Geld. Deshalb haben wir für die kommenden beiden Jahre jeweils bis zu 230.000 Euro eingeplant."


Wenn Brandenburg wirtschaftlich weiter vorankommen wolle, werde jede Fachkraft gebraucht. Woidke: „Viele Rückkehrer bringen frischen Wind und Ideen mit, das ist sehr wertvoll. Gleichzeitig sind sie willkommene Mitglieder ihrer neuen, alten Gemeinschaft - als Nachbarn, Kunden und Klienten, als Feuerwehrleute oder Fußballtrainer. Deshalb hoffe ich, dass immer mehr Menschen in ihre Heimat zurückkommen."


Nach den in Guben vorgestellten Ergebnissen einer Befragung von Rückkehrern in den Städten Wittstock/Dosse, Guben und Finsterwalde sind die verbliebenen Bindungen an die Heimat und die sozialen Netze enorm wichtig für jede Rückkehrentscheidung: Nähe zur Familie, das persönliche Umfeld, Heimatverbundenheit und Betreuung oder Unterstützung von Angehörigen sind die entscheidenden Gründe für eine Rückkehr in die Heimat. Woidke: „Besonders bemerkenswert und natürlich erfreulich ist für mich, dass 90% aller Befragten mit ihrer Rückkehrentscheidung rundum zufrieden sind."


Woidke verwies aber auch darauf, dass Brandenburg für eine Rückkehr immer attraktiver wird. „Wir haben heute mit 5,8 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1990 und ein stabiles Wirtschaftswachstum." Neben einer sicheren wirtschaftlichen Perspektive sei potenziellen Rückkehrern aber auch wichtig, wie der Alltag organisiert werden kann. Dazu gehörten Kita-Platz, Schulstandort oder Nahverkehrsverbindungen. Woidke: „Und hier kommen die Rückkehrerinitiativen ins Spiel, die eine glaubwürdige, persönliche Einschätzung der Lage vor Ort geben können."

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 115.2 KB)