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Lottomittel für Rathenower Schalmeienorchester - „Lange historische Tradition erhalten"

veröffentlicht am 01.12.2018

Ministerpräsident Dietmar Woidke unterstützt das Rathenower Schalmeienorchester. Einen symbolischen Scheck mit Lottomitteln in Höhe von knapp 2.800 Euro überreichte Staatskanzlei-Chef Martin Gorholt heute auf dem Weihnachtsmarkt in Rhinow (Landkreis Havelland) an das Schalmeienorchester Rathenow Optis. Das Geld ist für die Neuanschaffung eines neuen 8-tönigen Basses bestimmt.


Gorholt: „Die Musikinstrumente sind für die Qualität eines Schalmeienorchester  von ganz großer Bedeutung. Nur mit guten Instrumenten kann das Ensemble seine musikalische Qualität beibehalten und verliert nicht den Anschluss an andere Schalmeienorchester. Die Schalmeienkapellen haben eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückgeht. Es ist schön, dass wir ehrenamtliche Brauchtumspfleger haben, die ihr Wissen und ihre Fertigkeiten an den Nachwuchs weitergeben. So können wir die musikalische Vielfalt in unserem Land erhalten."


Der Chef der Staatskanzlei verwies auf die aktive Jugendarbeit des Vereins. Zu verschiedenen Anlässen wie dem Tag der offenen Tür stellen die Vereinsmitglieder Kindern und Jugendlichen die Instrumente vor und spielen mit ihnen gemeinsam kleine Konzerte. Der Verein hat auch Kinder mit ausländischen Wurzeln im Blick. Zusammen mit dem Familienbund will er sie für das Musikspielen begeistern.


Das Schalmeienorchester Rathenower Optis wurde 1960 gegründet. Die 26 Mitglieder - sechs davon sind unter 18 Jahre alt - nehmen regelmäßig an internationalen Musikwettbewerben und Landesmeisterschaften teil. Viele Instrumente der Optis sind in die Jahre gekommen. Von 41 Musikinstrumenten sind nur noch 30 spielfähig, 24 sind zwischen 30 und 50 Jahre alt.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 111.1 KB)