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Woidke: In schweren Zeiten zusammenstehen - Besonderer Dank zu Weihnachten für Beschäftigte sozialer Einrichtungen

veröffentlicht am 23.12.2021

Ministerpräsident Dietmar Woidke wünscht den Brandenburgerinnen und Brandenburgern eine besinnliche Weihnachtszeit und appelliert an sie, auch in schweren Zeiten zusammenzustehen. Einen besonderen Dank richtet er an diejenigen, die sich das ganze Jahr über für andere einsetzen. Stellvertretend würdigte er in fünf Videobotschaften „die unschätzbar wertvolle Arbeit" der Beschäftigten in unterschiedlichen sozialen Bereichen. Wegen der Corona-Pandemie musste auf die traditionellen Weihnachtsbesuche des Ministerpräsidenten bei diesen fünf Einrichtungen erneut verzichtet werden. Dennoch erhalten sie ein besonderes Geschenk zum Fest aus der Staatskanzlei.


Woidke: „Das wohl schönste und wertvollste Weihnachtsgeschenk für die Menschen weltweit wäre wohl ein Ende der Pandemie. Unabhängig von diesem großen Wunsch, zu dessen Erfüllung jede und jeder durch Impfung und Einhalten der Regeln beitragen kann, gilt es, auch freiwilliges Engagement als wertvolles Geschenk an die Gemeinschaft wahrzunehmen. Vor allem Ärztinnen, Ärzte und das Pflegepersonal wachsen täglich über sich hinaus, um Erkrankten beizustehen. Wir alle erleben, wie viel Kraft uns die anhaltende Pandemie kostet. Viele Menschen sind zermürbt oder leiden unter Existenzängsten. Die Anspannung lässt Meinungen immer unversöhnlicher aufeinanderprallen und vergrößert die Gefahr der Sprachlosigkeit untereinander. Das alles muss uns alarmieren, denn der innere Zusammenhalt unseres Gemeinwesens ist so immens wichtig und Bollwerk unserer Gesellschaft."


Jede der fünf ausgewählten Einrichtungen erhält einen Scheck über 1.000 Euro, um sich einen Herzenswunsch zu erfüllen. Das Frauenhaus Neuruppin ist in der Corona-Pandemie besonders stark gefordert, denn die Gewalt gegen Kinder und Frauen hat während der Pandemie weiter zugenommen. Das Frauenhaus wird bei der Anschaffung eines neuen Lastenrads unterstützt, mit dem zum Beispiel Einkäufe erledigt werden können.


Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Falkensee sind 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr für Menschen in Not da. Die Aufgaben in der Feuerwehr werden dabei immer komplexer, Präsenzschulungen mussten pandemiebedingt ausfallen. Deshalb investieren die Falkenseer das Geld in die „Retter-Academy", eine Online-Ausbildungsplattform, speziell maßgeschneidert für Freiwillige Feuerwehren.


Das ehrenamtliche Team der Notfallseelsorge und Krisenintervention Potsdam-Mittelmark und Brandenburg (Havel) hilft bei der Bewältigung von Trauer und Trauma. Sie tun alles dafür, Leid und Schmerz zu lindern. Mit dem Geld werden so genannte Trauerboxen angeschafft, die bei Einsätzen mit Kindern Trost spenden, und es wird ein gemeinsames Event organisiert, damit sich das Team einmal ohne Einsatz- bzw. Bereitschaftsdruck austauschen kann.


Die Jugendhilfeeinrichtung „Haus an der Polz" der Balance gGmbH im Granseer Ortsteil Seilershof (Oberhavel) war die erste Einrichtung für suchtmittelmissbrauchende Kinder und Jugendliche in Ostdeutschland und hatte dieses Jahr 25-jähriges Bestehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen den Kindern und Jugendlichen, das Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Für den Ausgleich in der Freizeit wird die Anschaffung eines neuen Outdoor-Fitnessgerätes ermöglicht.


Auch das Klinikum Westbrandenburg als Fachkrankenhaus für Kinder- und Jugendmedizin mit seinen beiden Standorten Potsdam und Brandenburg an der Havel wird vom Ministerpräsidenten unterstützt. Jeweils 1.000 Euro werden dafür genutzt, die kleinen Patienten aufzumuntern und Ängste abzubauen - mit einem Wandmalereiprojekt auf der Station und noch kinderfreundlicherer Gestaltung und Beleuchtung der Zimmer.


In seinen Videobotschaften an die Beschäftigten und Bewohner der ausgewählten Einrichtungen drückt Woidke seinen ganz besonderen Dank aus: „Sie stehen das ganze Jahr über im Dienst der Menschen in unserem Land. Sehr gerne wäre ich zu Ihnen gekommen und hätte Ihnen zugehört, wenn Sie von Ihrer Arbeit, von Ihren vielfältigen Aufgaben und auch den Herausforderungen des Alltags erzählen. Wie so Vieles ist dies derzeit leider nicht möglich. Das bedauere ich sehr. Weil es nicht anders geht, möchte ich Ihnen virtuell meinen allerherzlichsten Dank und meine höchste Anerkennung aussprechen."


Die Videobotschaften können Sie unter folgendem Link abrufen:


https://landesregierung-brandenburg.de/weihnachtsvideos-2021/

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 229.3 KB)