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Abschluss der Europamobil-Tour: Staatssekretärin Jahns-Böhm im Gespräch mit Europas Jugend

veröffentlicht am 29.09.2021

Offener Diskurs zum Abschluss des Projekts Europamobil 2021 der Stiftung Genshagen: Brandenburgs Bevollmächtigte beim Bund, Staatssekretärin Jutta Jahns-Böhm, traf sich heute mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Initiatoren der diesjährigen Tour. Sie betonte: „Ich freue mich sehr, dass es der Stiftung Genshagen - trotz aller zusätzlichen Schwierigkeiten durch die Pandemie - gelungen ist, das Projekt erneut zu organisieren und junge Menschen aus Brandenburg und ganz Europa zu vernetzen."


Vom 14. bis 28. September besuchten 20 Studierende aus 16 europäischen Ländern mit dem Europamobil Schulen in Brandenburg, um mit Schülerinnen und Schülern über Chancen und Werte eines geeinten Europas zu sprechen. In elf Schulen veranstalteten sie selbst konzipierte Workshops zu folgenden Themen:


- Wie funktioniert die EU?


- Kulturelle Vielfalt und europäische Identität


- EU-Klimapolitik


- Demokratie und Populismus in Europa


Auf der Abschlussveranstaltung in Genshagen dankte Jahns-Böhm den Studierenden für ihr Engagement: Das Besondere am Europamobil ist, dass es junge Menschen zusammenbringt, um drängende europäische Fragen zu diskutieren und das Wissen über die EU und die europäische Integration zu erweitern. Gleichaltrige können viel besser auf Augenhöhe miteinander kommunizieren, als wir Politiker das könnten. Ich bin überzeugt, dass das Europamobil eine herausragende Rolle bei der Europabildung junger Menschen in Brandenburg, aber auch bei unseren Partnern in Polen und Frankreich sowie bei den europäischen Herkunftsländern der Studierenden spielt."


Die Rede der Staatssekretärin war der Auftakt für die anschließende offene Debatte mit Projektteilnehmern unter dem Titel „Europas Jugend und die Wiederbelebung des europäischen Projekts. Erkenntnisse, Erfahrungen und Perspektiven"Jahns-Böhm betonte dabei die Rolle Europas für das Land Brandenburg: „Brandenburg hat in den letzten 31 Jahren enorm von der Zugehörigkeit zur Europäischen Union profitiert: Europäische Solidarität spielte eine wichtige Rolle bei unserer herausfordernden Transformation von einer der schwächeren Regionen Europas zu einer Region, die heute große Investitionen internationaler Unternehmen anzieht. Wie selbstverständlich wir heute in einem vereinten und offenen Europa leben, hat uns gerade die Corona-Pandemie mit ihren zeitweiligen Grenzschließungen vor Augen geführt."


Ministerpräsident Dietmar Woidke ist auch in diesem Jahr wieder Schirmherr des Leuchtturmprojekts der Stiftung Genshagen. Die Staatskanzlei fördert das Europamobil mit Lottomitteln in Höhe von 17.270 Euro, hinzu kommen 8.650 Euro aus der institutionellen Förderung der Staatskanzlei.


Das Europamobil geht auf eine Initiative der Jugendlichen des Deutsch-Französisch-Polnischen Jugendparlaments zurück. Das Projekt wird seit 2009 von der Stiftung Genshagen durchgeführt. Jedes Jahr sind 20 Studierende aus verschiedenen europäischen Ländern mit dem Europamobil-Bus in Deutschland, Frankreich oder Polen unterwegs, um Schülerinnen und Schüler für die Chancen zu sensibilisieren, die ihnen die Europäische Union bietet. Ziel ist es, die europäische Integration für Jugendliche konkret erfahrbar zu machen und Interesse für Europa zu wecken.


 

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 233.7 KB)