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„Wir haben Hilfe versprochen, und wir leisten Hilfe“ – Brandenburg nimmt Menschen aus griechischen Flüchtlingslagern auf

veröffentlicht am 22.12.2020

Brandenburg hat bislang 60 Kinder und Angehörige aus griechischen Flüchtlingslagern aufgenommen. Damit hat das Land bis zum Jahresende bereits drei Viertel der zugesagten Aufnahmen von Geflüchteten aus Griechenland erfüllt. Das berichtete Innenminister Michael Stübgen in der heutigen Kabinettsitzung.


Der Landtag hatte Ende September beschlossen, dass sich Brandenburg an einer Sonderaufnahme beteiligen und den Geflüchteten aus Moria schnell helfen soll. Die Landesregierung hatte sich daraufhin mit der Bundesregierung auf die Aufnahme von zusätzlich 79 Geflüchteten geeinigt.


Innenminister Stübgen: „Wir haben Hilfe versprochen, und wir leisten Hilfe. Unsere Möglichkeiten sind nicht grenzenlos, aber die Bilder von den Geflüchteten auf den griechischen Inseln konnten niemanden kalt lassen. Gerade das Leid kranker Flüchtlingskinder kann und darf uns nicht egal sein. Ich danke der Bundesregierung für ihr Engagement für ein Aufnahmeprogramm und den Brandenburger Gemeinden, die sich bereit erklärt haben, freiwillig zusätzlich Geflüchtete aufzunehmen. 60 Kinder und Angehörige können jetzt das Weihnachtsfest in Brandenburg verbringen."


Von den mittlerweile im Rahmen der gesonderten Hilfe aufgenommenen 60 Menschen kommen 48 aus dem Kreis der schwer kranken und behandlungsbedürftigen Kinder mit Kernfamilie, sieben sind unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus dem Flüchtlingslager Moria und fünf Menschen zählen zum Bundesaufnahmekontingent für anerkannt schutzberechtigte Familien.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 194.6 KB)