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Grimm: Digitalisierung heißt Zukunft gestalten – Landesregierung stellt soziale Fragen in den Mittelpunkt des digitalen Wandels

veröffentlicht am 22.10.2020

Die Landesregierung setzt in der Digitalpolitik auf gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziales Miteinander. Der Beauftragte für Digitalisierung, Staatssekretär Benjamin Grimm, sagte heute auf der Konferenz „Digitale Transformation" des Vereins Pro Brandenburg in der brandenburgischen Landesvertretung in Berlin: „Digitalisierung findet statt, sie ist für jeden und jede längst Teil der Realität, ob im persönlichen Alltag oder der Arbeitswelt. Wir wollen diesen Prozess aber nicht von der Seitenlinie aus beobachten, sondern ihn aktiv gestalten und vorantreiben. Das heißt, die Chancen und Potenziale, die die Digitalisierung für alle bereithält, stärker in den Vordergrund zu stellen. Ein sozial ausgerichteter digitaler Wandel ist unser Ziel und Anspruch.


Die digitale Daseinsvorsorge spielt gerade in der Corona-Pandemie eine offensichtliche und bedeutende Rolle. Das gilt für den privaten Bereich, aber ebenso für politische Weichenstellungen. Nur mit belastbaren und für alle Menschen verfügbaren digitalen Zugängen zu staatlichen Leistungen ist das Land gewappnet für die Krisen und Herausforderungen der Zukunft. Neben der Breitbandversorgung und dem Wandel von Wirtschaft und Arbeit stehen insbesondere die Themen Bildung, Gesundheit, Verwaltung und Mobilität im Zentrum unserer digitalpolitischen Aktivitäten. Um dabei Datensicherheit zu gewährleisten und die Widerstandsfähigkeit digitaler Systeme des Landes zu stärken, haben wir einen umfangreichen Digitalresilienzprozess mit allen Ressorts gestartet."


Nach den Worten von Grimm liegen die Chancen der Digitalisierung auf der Hand: umfangreicher Zugriff auf das Wissen der Menschheit, grenzüberschreitende Vernetzung und Bildungstransfers, gewaltige Effizienzgewinne, ökonomische und ökologische Fortschritte, nachhaltigeres Wirtschaften. Allerdings verursachten die rasanten Veränderungen bei vielen Menschen Verunsicherung und Überforderung. Grimm: „Eine Ausbildung trägt heute in der Regel nicht mehr durch ein ganzes Berufsleben. Der digitale Wandel erzeugt einen hohen Veränderungsdruck. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Brandenburgerinnen und Brandenburger mitnehmen - ihnen Ängste nehmen und ihnen den Weg ebnen. Wir müssen die Vorteile besser kommunizieren und mehr Beteiligung ermöglichen!"


Grimm fügte hinzu: „Unsere zentralen Handlungsfelder zeigen, wie umfassend der digitale Wandel ist. Es sind faktisch alle Gesellschaftsbereiche betroffen. So werden auch die einzelnen Ministerien bis Mitte 2021 eigene Digitalisierungsstrategien vorlegen. Zusammen mit den Erkenntnissen aus der Coronavirus-Pandemie und der aktualisierten Landesstrategie gestalten wir ein Digitalprogramm, mit dem wir uns sozial ausgewogen und technologisch fit für die Zukunft machen." 

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 201.0 KB)