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Förderer jüdischer Wissenschaften - Prof. Schoeps erhält Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens

Terminhinweis

veröffentlicht am 27.08.2020

Ministerpräsident Dietmar Woidke überreicht am kommenden Montag das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Julius Schoeps, den Gründungsdirektor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ). Der Historiker und Politikwissenschaftler erhält die vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung für seinen unermüdlichen Einsatz für Toleranz und friedliche Koexistenz zwischen Kulturen und Religionen sowie für seine Verdienste um die Aussöhnung zwischen jüdischen und nichtjüdischen Deutschen.


Medienvertreter sind herzlich zur Aushändigung des Ordens eingeladen:


Wann: Montag, 31. August 2020, 13.30 Uhr


Wo:     Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung,


            Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, 14473 Potsdam


Prof. Schoeps machte das 1992 an der Universität Potsdam gegründete MMZ zu einer international renommierten Forschungseinrichtung. Gemeinsam mit der Universität betrat er bei Studiengängen Neuland. Schoeps war Initiator des 1994/95 eingerichteten Studiengangs Jüdische Studien, der sich in Forschung und Lehre stark fortentwickelte. Darauf aufbauend wurde 2007 an der Philosophischen Fakultät das Institut für Jüdische Studien gegründet. Es ist eine der größten Einrichtungen ihrer Art in Europa. 


Für seine Verdienste war Schoeps schon im Jahre 2005 mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie 2014 mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg geehrt worden.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 223.3 KB)