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Woidke: Brandenburg kann stolz sein auf seine Frauen-Power - Gleichberechtigung ist ein Kernthema der Demokratie

veröffentlicht am 06.03.2020

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann als „eines der Kernthemen unserer Demokratie" bezeichnet. Zum Internationalen Frauentag am 8. März würdigte er zugleich den Beitrag der Frauen in Familie, Beruf, Politik und Gesellschaft: „Brandenburg kann stolz sein auf seine Frauen-Power." Woidke erklärte heute in Potsdam:


„Brandenburg hat in seinem Jubiläumsjahr auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern eine gute Bilanz aufzuweisen. Und das ist auch wichtig, denn die Gleichberechtigung gehört zu den Kernthemen unserer Demokratie. Der von Regine Hildebrandt mit der Neugründung Brandenburgs eingeschlagene Weg für immer bessere Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist von allen Landesregierungen konsequent weiterverfolgt worden. Schon in den ersten 100 Tagen hat das neue Kabinett eine weitere Verbesserung des Betreuungsschlüssels in den Kitas auf den Weg gebracht. Und mit dem Parité-Gesetz hat der Landtag in der vergangenen Legislaturperiode Geschichte in Deutschland geschrieben.


Aber es bleibt zweifellos noch viel zu tun. Noch immer tragen Frauen oftmals die Hauptlast bei der Kinderbetreuung oder der Pflege Angehöriger. Häufig arbeiten sie in Berufen, die schlechter bezahlt werden als die der männlichen Partner. Auch bei den Aufstiegschancen für Frauen in die wirklichen Chefetagen ist noch deutlich Luft nach oben.


Da ist es gut, dass es auch in diesem Jahr die von Regine Hildebrandt mitbegründete „Brandenburgische Frauenwoche" gibt. Sie ist nach wie vor ein Unikat in Deutschland, auf das wir besonders stolz sein können. In über 200 Veranstaltungen werden alle Themen diskutiert, die den Frauen - und natürlich auch vielen Männern - auf den Nägeln brennen. Ich bin mir sicher, aus den vielfältigen Diskussionsrunden, Lesungen, Fachtagungen und Workshops werden wieder zahlreiche Anregungen und Impulse für den Zusammenhalt in unserem Land kommen. Brandenburg kann stolz sein auf seine Frauen-Power."

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 215.8 KB)