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Woidke für mehr öffentliche Gelöbnisse - Neujahrsempfang der Bundeswehr in Potsdam

veröffentlicht am 23.01.2020

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke plädiert für mehr öffentliche Gelöbnisse von Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr. Er betonte heute beim Neujahrsempfang der Bundeswehr im Potsdamer Nikolaisaal: „Unserer Soldatinnen und Soldaten müssen sich nicht hinter Kasernenmauern verstecken. Sie leisten wichtige Arbeit für uns und unser Land. Es tut dem Zusammenhalt und Miteinander gut, wenn die Bevölkerung das auch wahrnimmt."


Nach den Worten von Woidke hat sich die Bundeswehr in den 30 Jahren seit der Wiedervereinigung als einer der wichtigsten Partner des Landes erwiesen: „Wenn wir in diesem Jahr auf 30 Jahre Brandenburg blicken, können wir stolz sein. Mit Mut und Solidarität haben wir viel erreicht. Brandenburg hat sich großartig entwickelt. Es ist heute ein modernes Land mit sehr guten Perspektiven. Dass Brandenburg so weit gekommen ist, hat auch mit der Bundeswehr zu tun.


Sie war von Anfang an ein enger Wegbegleiter. Sie beschützt unser Leben und unser Land, wehrt Gefahren ab und gibt uns Sicherheit. Ob bei zerstörerischen Hochwassern oder verheerenden Bränden: Zu jeder Zeit können wir uns auf ihre Unterstützung verlassen. Erst im vergangenen Jahr gehörten wieder zahlreiche Soldatinnen und Soldaten zu unseren Sommerhelden. Auch dank ihres Einsatzes gelang es, die Großwaldbrände unter Kontrolle zu bringen und zu löschen."


Woidke kündigte an, dass die zivil-militärische Zusammenarbeit weiter vertieft wird. So bietet die Landesfeuerwehrschule in diesem Jahr einen Lehrgang für Luftkoordination an. Die Schulung richtet sich unter anderem an Mitglieder von Bundeswehr und Bundespolizei und soll künftig noch schnellere Löscherfolge bei Großbränden ermöglichen.


Mit Blick auf den eigentlichen Auftrag der Bundeswehr fügte Woidke hinzu: „Die Bundeswehr schützt uns aber vor allem auch nach außen. Soldatinnen und Soldaten gehen auch von Brandenburg aus in den Auslandseinsatz. Sie setzen sich damit erheblichen Gefahren aus. Die Weltlage ist angespannt und unberechenbar wie lange nicht. Nicht Waffen, sondern der Dialog muss entscheidend sein. Diplomatie muss immer wieder neue Wege finden, um Konflikte friedlich zu lösen. Ich hoffe, die Libyen-Konferenz am vergangenen Wochenende in Berlin wird dazu langfristig ein gutes Beispiel sein."


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