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Woidke tief betroffen über Tod von Dirk Wilking

veröffentlicht am 02.01.2020

Ein prägendes Gesicht des ´Toleranten Brandenburg`, Dirk Wilking, ist am 30. Dezember im Alter von 62 Jahren gestorben. Ministerpräsident Dietmar Woidke ist tief betroffen über den Tod des langjährigen Chefs des Mobilen Beratungsteams Brandenburg und des Brandenburgischen Instituts für Gemeinwesenberatung (demos), dem er erst vor knapp einen Monat im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für seine Verdienste die „Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" in der Potsdamer Staatskanzlei überreicht hatte. Woidke: „Dirk Wilking hat viel für das demokratische Miteinander in Brandenburg getan. Er hat immer Flagge gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gezeigt und hat unser Handlungskonzept ‚Tolerantes Brandenburg‘ mitgeprägt."


Woidke weiter: „Dirk Wilkening war ein großartiger Mensch. Er wird uns sehr fehlen. Wir werden ihm ein ehrendes Angedenken bewahren. Mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen hat er dazu beigetragen, dass sich Brandenburg zu einem weltoffenen und lebenswerten Land entwickelt hat."


Dirk Wilking hatte sich seit den 1990er Jahren für nachhaltige Strukturen in der Sozialarbeit eingesetzt. Er war sozialpädagogischer Leiter der „Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie" in Forst und später Berater im Mobilen Beratungsteam. 2008 wurde er Geschäftsführer des Vereins „Demokratie und Integration Brandenburg" und Leiter des Brandenburgischen Instituts für Gemeinwesenberatung - demos. Dort ist das Mobile Beratungsteam angesiedelt, das seit 1998 in Brandenburger Kommunen aktiv ist und sich für starke demokratische Strukturen sowie gegen rechtsextremistische Strömungen engagiert.


Über sein berufliches Wirken hinaus galt sein besonderes Augenmerk benachtei-ligten Jugendlichen. Unter anderem war er Vorsitzender des Vereins „Nix e.V." in Forst, der Jugend- und Familientreffs in der Lausitz betreibt.

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