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„Sportliches Können und Menschlichkeit" - Woidke überreicht Bundesverdienstorden an Judo-Matador Hubert Sturm

veröffentlicht am 13.12.2019

Ohne ihn wäre Judo in Brandenburg kaum denkbar: Hubert Sturm aus Frankfurt (Oder) war ein weltweit erfolgreicher Trainer im Judosport. Er baute den Bundesstützpunkt Judo in Frankfurt auf und trug maßgeblich zur erfolgreichen Nachwuchsarbeit und Leistungsentwicklung bei. Für sein Wirken wurde er jetzt mit dem Bundesverdienstorden geehrt. Ministerpräsident Dietmar Woidke überreichte dem 85-Jährigen heute bei einer Zeremonie in der Staatskanzlei das durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene „Verdienstkreuz am Bande".


Hubert Sturm leistet seit Jahrzehnten auch ehrenamtlich einen starken Beitrag für den Sport auf der Matte. So baute er nach 1990 den Judo-Landesverband auf und leitete ehrenamtlich dessen Geschicke als Geschäftsführer und Präsident. Noch heute engagiert er sich als Ehrenpräsident für den Judosport in Brandenburg. Hubert Sturm ist Träger des 9. Dan, des höchsten Meistergrades des Deutschen Judo-Bundes. Seine Athleten erkämpften rund 60 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen.


Woidke: „Das Engagement und die Erfolge von Hubert Sturm sind beeindruckend. Das gilt sowohl für seine eigene Laufbahn als auch für die vielen Sportler-Karrieren, die er als Trainer und Sportfunktionär positiv beeinflusst hat. Seine Verdienste kann man aber nicht nur in der Währung ‚Edelmetall‘ denken. Hinter den Erfolgen stehen viele junge Menschen, denen Hubert Sturm bei ihrer persönlichen Entwicklung geholfen hat. Das ist eine soziale Aufgabe, die Fachkenntnis, Menschlichkeit und sportliches Können miteinander vereint. Er hat Beachtliches bei der Talentförderung, der Unterstützung des Ehrenamts, dem Aufbau und der Führung des Landesverbandes und der Vernetzung der Vereine geleistet. Dafür danke ich ihm ganz herzlich."


 

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