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Regionalentwicklungsstrategie „Stärken verbinden“ – Regionalgespräche starten in der Region Uckermark-Barnim

veröffentlicht am 01.12.2021

Die Landesregierung hat heute einen weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung der vom Kabinett beschlossenen Regionalentwicklungsstrategie (RES) unter dem Leitmotiv „Stärken verbinden" eingeleitet. Die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, diskutierte dazu mit regionalen Schlüsselakteuren aus der Region Uckermark-Barnim in einer Videokonferenz. Dabei waren Vertreterinnen und Vertreter aus den beiden Landkreisverwaltungen, von Regionalen Wachstumskernen und den LEADER-Arbeitsgruppen des ländlichen Raumes.


Themen waren  mögliche Schlüsselvorhaben aus der Region und das weitere Vorgehen. An dem Austausch nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der Fachministerien teil. Nach dem Kabinettbeschluss am 31. August  hatte es bereits am 6. Oktober eine landesweite Auftaktveranstaltung zum Dialogprozess, der sogenannten REGIONALE, gegeben.


Ministerin Kathrin Schneider sagte: „Das heutige erste Regionalgespräch hat gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Regionen und Land, aber auch der regionalen Akteure untereinander, ist. Gerade im Nordosten unseres Landes ist es zentral, die Stärken der Städte und die Potenziale des ländlichen Raumes zusammenzuführen. Die Vorhaben, die heute auf dem Regionalgespräch vorgestellt wurden, sind dafür gute Beispiele. Mit der Stettiner Bahn gibt es hier eine Entwicklungsachse, die nicht nur den Barnim und die Uckermark verbindet, sondern mit der auch die Ausstrahlung der Metropolen Berlin und Stettin für die Region genutzt werden kann. Mit dem gestrigen Spatenstich für den Ausbau der  Strecke ab Angermünde wurde dafür ein wichtiger Grundstein gelegt."


Beim Regionalgespräch hatten regionale Akteure den Innovationscampus Schwedt, nachhaltige Mobilitätskonzepte in der Uckermark und die Möglichkeiten der Regionalentwicklung durch Wasserstoffnutzung als Vorhaben genannt. Diese und auch weitere Vorhaben werden nun zwischen Land und Regionen weiterentwickelt. Ziel ist, sich im Laufe des nächsten Jahres auf Schlüsselvorhaben der Regionalentwicklung zu verständigen. Ab Januar wird ein von der Staatskanzlei beauftragtes Prozessmanagement die Regionen dabei unterstützen. Bis Anfang Februar werden im ganzen Land insgesamt sechs Regionalgespräche durchgeführt,mit den Regionen Havelland-Fläming (2.12.), Oderland-Spree (8.12.), Prignitz-Oberhavel (Prignitz-Ruppin, 13.1.), Lausitz-Spreewald (9.2.) und Prignitz-Oberhavel (Oberhavel, 10.2.). Pandemiebedingt finden die Gepräche vorerst als Videokonferenzen statt.


Hintergrund: Die Regionalentwicklungsstrategie zielt darauf ab, in den Regionen Schlüsselvorhaben der Regionalentwicklung umzusetzen. Dabei bilden die Projekte der Regionalen Wachstumskerne, die Strategien der Fachressorts der Landesregierung, aber auch weitere regionale Konzepte, wie Kreisentwicklungskonzeptionen oder die Regionalen Entwicklungsstrategien der LEADER-Regionen die Grundlage.


An bereits bestehende Arbeitsstrukturen in den Regionen soll - wo vorhanden - angeknüpft werden. Nach den Regionalgesprächen sollen diese Arbeitsstrukturen in den Regionen  Schlüsselvorhaben entwickeln und gemeinsam mit Unterstützung der Landesregierung umsetzen.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 234.9 KB)