Standorte der Regionalen Wachstumskerne

Als Regionale Wachstumskerne wurden festgelegt:

Regionale Wachstumskerne


Alle RWK haben Standortentwicklungskonzepte erarbeitet, aus denen konkrete Vorhaben und Maßnahmen, z. B. zum Ausbau der Infrastruktur, der Entwicklung von Gewerbegebieten, der Fachkräfteförderung, des Technologietransfers bis hin zu Vorhaben im Bereich der Kultur oder des Tourismus abgeleitet wurden. Die Standortentwicklungskonzepte werden in regelmäßigem Abstand aktualisiert und fortgeschrieben. Eine Arbeitsgruppe (IMAG Integrierte Standortentwicklung) unter Leitung der Staatskanzlei, in der alle Ministerien vertreten sind, begleitet die RWK. Einmal jährlich findet unter dem Vorsitz der Staatskanzlei mit jedem RWK sowie Vertretern der Ministerien der Landesregierung ein Gespräch statt, in dem die RWK über den Stand der Umsetzung der Standortentwicklungskonzepte und der durch das Kabinett beschlossen Maßnahmen berichten. Für die RWK besteht die Möglichkeit, strukturpolitisch bedeutsame Maßnahmen vorzuschlagen. Im Nachgang zu den Gesprächen berichtet die IMAG Integrierte Standortentwicklung dem Kabinett und schlägt weitere Unterstützungsmaßnahmen vor. Die durch die Landesregierung beschlossenen Maßnahmen werden prioritär vorangetrieben. Die Einordnung als prioritäre Maßnahme ist nicht gleichbedeutend mit einem Zuwendungsbescheid. Diese Maßnahmen müssen alle Fördervoraussetzungen vollständig erfüllen. Die Berichte der IMAG finden Sie in der rechten Spalte.

Die RWK wurden im Jahr 2010 evaluiert. Das unabhängige Gutachten kommt zu dem Resultat, dass die RWK - bei Unterschieden im Detail - eine gute Entwicklung genommen und ihren Status genutzt haben, um den Standort voranzubringen. Die Gutachter haben den RWK als wirtschaftsstrukturelle Anker vor Ort eine hohe Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt bescheinigt. Die Landesregierung hat daher im Februar 2011 beschlossen, dass die 15 RWK ihren Status bis auf Weiteres behalten.

Beispiele für eine moderne Struktur- und Standortpolitik

Die RWK sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Beispiele für eine moderne, integrierte Struktur- und Standortpolitik. Für sie gilt auch weiterhin: Der RWK-Status ist kein Selbstzweck. Mit ihm ist eine besondere Verantwortung für die Entwicklung des Landes verbunden. Die Kooperation mit den Umlandgemeinden, Fachkräftesicherung und Wissens- und Technologietransfer bleiben Themen von hoher Bedeutung für die Entwicklung in den Wachstumskernen und in Brandenburg.