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Projekte zur Vorbeugung gegen Gewalt gefördert – Land mit neuem Präventionsbeauftragtem

veröffentlicht am 19.05.2015

Der Landespräventionsrat Brandenburg stellt mehr Fördermittel für Projekte zur Verfügung. Während 2013 rund 217.200 Euro für 23 Projekte ausgereicht wurden, waren es 2014 fast 285.000 Euro für 26 Vorhaben. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, der dem Kabinett am Dienstag in Potsdam vorgelegt wurde. Innenminister Schröter betonte: „Die Prävention gegen Gewalt und Extremismus ist und bleibt eine besonders wichtige Aufgabe der Politik. Der Landespräventionsrat nimmt dabei eine bewährte und breit akzeptierte Scharnierfunktion wahr. Er leistet – unter anderem durch Projektfinanzierung - einen wichtigen Beitrag dazu, zivilgesellschaftliches Engagement und staatliches Handeln wirksam miteinander zu verzahnen.“


40 Prozent der Mittel entfielen 2014 auf die Förderung von Projekten zur Prävention gegen Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, 30 Prozent wurden für Extremismus-Prävention und Opferschutz ausgegeben.


Das Land hat seit kurzem einen Landespräventionsbeauftragten. Berufen wurde der Geschäftsführer des Landespräventionsrates, Daniel Behrendt, der nun beide Aufgaben verantwortet. Als Präventionsbeauftragter stellt er sicher, dass einerseits die Bedürfnisse der Landkreise und Kommunen in der gesamtgesellschaftlichen Präventionsarbeit ausreichend berücksichtigt und andererseits die Interessen des Landes bei Präventions-Vorhaben gegenüber dem Bund und der EU stärker vertreten werden.