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Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum –
Ausstellung „Mühlberg 1547“: Schlacht mit gravierenden Folgen

Pressefrühstück auf Einladung der Regierungssprecher in dieser Woche

veröffentlicht am 21.04.2015

Staatskanzlei, Presseraum 150, Heinrich-Mann-Allee 107, Potsdam

Wann: Mittwoch, 22. April, 09.30 Uhr

Wer: Kulturministerin Sabine Kunst sowie Roland Neumann, Beigeordneter und Kulturdezernent des Landkreises Elbe-Elster, Martina Pöschl, verantwortliche Mitarbeiterin des Landkreises Elbe-Elster für das Museum Mühlberg und Lars-Arne Dannenberg, Kurator der Ausstellung

Was: Vorgestellt wird das Programm zur Eröffnung des sanierten Museums in Mühlberg und zur neuen Ausstellung „Mühlberg 1547“ am 25. April. Damit wird eines der wichtigsten Projekte im Land Brandenburg in Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 abgeschlossen.

Mühlberg ist ein Erinnerungsort von europäischer Bedeutung. Hier trafen am 24. April 1547 die verbündeten Armeen Kaiser Karls V. auf die Truppen des protestantischen Schmalkaldischen Bundes unter Führung des sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich I. Die Niederlage des sächsischen Kurfürsten hatte gravierende Auswirkungen auf die Geschichte Mitteldeutschlands und ganz Europas. Das neu eröffnete „Museum Mühlberg 1547“ stellt den Ort an der Elbe in eine Reihe mit den bedeutendsten Stätten der Reformation in Mitteldeutschland: Wittenberg und Torgau. Gleichzeitig wird mit den Museumsräumen in der Propstei ein architektonisch einzigartiges Gebäude aus dem 16. Jahrhundert mit wertvollen Wandmalereien der Öffentlichkeit übergeben.