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Woidke: Sportler sollen Roten Adler nach Brasilien tragen: TEAM RIO – LAND BRANDENBURG berufen

veröffentlicht am 01.04.2015

Ministerpräsident Dietmar Woidke und Sportminister Günter Baaske schicken Spitzensportler aus Brandenburg symbolisch in die Vorbereitungsphase für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. „Wir nehmen 48 Sportlerinnen und Sportler sowie deren Trainerinnen und Trainer in das TEAM RIO – LAND BRANDENBURG auf“, sagte Woidke bei der Berufungsveranstaltung heute in Potsdam. Brandenburg benennt leistungsstarke und erfolgshungrige Athleten für das Rennen um olympische Fahrkarten. Sie alle haben gegenwärtig beste Chancen, den Roten Adler nach Rio de Janeiro zu tragen.

Woidke weiter: „Viele der heute berufenen Sportlerinnen und Sportler waren bereits bei den Olympischen Spielen 2012 in London dabei. Die anderen, darunter aussichtsreiche junge Talente, träumen von ihrer ersten Teilnahme an Olympischen beziehungsweise Paralympischen Spielen. Sie alle haben 2014 geglänzt mit tollen Platzierungen bei Welt- und Europameisterschaften. Das TEAM RIO – LAND BRANDENBURG besteht aus erstklassigen Athletinnen und Athleten sowie aus tollen Persönlichkeiten.“ Die Liste sei allerdings noch offen für Sportler, die mit starken Leistungen in den nächsten Monaten noch auf sich aufmerksam machten.

Baaske: „Der Gewinn der Quotenplätze ist für die Sportlerinnen und Sportler die wichtigste erste Hürde auf dem Weg zu den Sport-Highlights 2016 in Rio de Janeiro. Es gilt, sich für eine Berufung in die deutsche Olympiamannschaft in Stellung zu bringen.“ Woidke betonte, für das TEAM RIO – LAND BRANDENBURG gebe es ein leistungsförderndes Umfeld: „Das betrifft allen voran die Trainerinnen und Trainer, aber auch die vielen, oft ehrenamtlichen Helfer in den Vereinen, Verbänden, den Sportschulen und am Olympiastützpunkt Brandenburg. Weitere wichtige Partner sind die Arbeitgeber und Ausbildungsträger unserer Athleten, die Universitäten und Hochschulen, die Sportfördergruppen der Bundeswehr und Bundespolizei sowie die Sportfördergruppen der Landespolizei und der Landesfeuerwehr“.

Die Sportler wurden nach strengen Auswahlkriterien berufen und kommen aus 13 Sportarten sowie 3 paralympischen Sportarten. Über die endgültige Teilnahme an den Spielen entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bis Juli 2016.