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Sachlicher Dialog über unsere Vergangenheit – Woidke würdigt Landesbeauftragte Poppe

veröffentlicht am 19.03.2015

Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht durch die Einrichtung der Stelle einer „Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur“ vor fünf Jahren den Umgang mit der Vergangenheit in Brandenburg grundsätzlich auf eine neue, sachliche Ebene gehoben. Woidke würdigt in seiner heute veröffentlichten neuen Videobotschaft den persönlichen Anteil, den die Landesbeauftragte Ulrike Poppe daran hat.


Woidke betont, dass Poppe das Amt geprägt habe. Sie sei „klug, streitbar, mutig und beharrlich“. Woidke: „Mit ihrer Art ist sie genau die richtige Frau an der richtigen Stelle.“ Es sei ein Dialog in Gang gekommen und damit auch die Aufarbeitung der DDR-Geschichte insgesamt. Sie habe erreicht, dass „Einzelschicksale betrachtet werden, und dass Menschen, die vorher keine Anlaufstelle hatten, Hilfe gefunden haben“.


Poppe habe der Landesregierung aus den Erfahrungen ihrer Arbeit heraus wertvolle Anregungen geben können. So könne das Land insgesamt die richtigen Lehren aus dem Unrecht ziehen, das zu DDR-Zeiten geschehen sei.


Woidke wünschte Poppe für ihre Arbeit weiterhin viel Erfolg und „dass wir gemeinsam konstruktiv und offen weiter über unsere gemeinsame Geschichte diskutieren“.