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Woidke und Gerber zu „Oscar“-Gewinn: – Handwerkskunst von Studio Babelsberg geadelt

veröffentlicht am 23.02.2015

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Albrecht Gerber beglückwünschen das Filmstudio Babelsberg als Koproduzent des Films «Grand Budapest Hotel» zum Gewinn von vier „Oscars“. „Der international wichtigste Filmpreis adelt die Handwerkskunst von Studio Babelsberg. Und dessen internationales Renommee als Filmschmiede wächst weiter. Der `Oscar`-Glanz strahlt seit heute Nacht einmal mehr auf das Filmland Brandenburg.“ Gerber fügte hinzu: „Die Auszeichnungen stärken das Ansehen unseres Medienstandortes. Das ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“


Seit 2002 konnten die Babelsberger Studios bislang zehn der begehrten „Oscars“ gewinnen. Der vom Medienboard Berlin-Brandenburg geförderte Streifen von Wes Anderson hatte bei der Verleihung in Hollywood in der Nacht die begehrten Preise für das beste Kostümdesign, das Produktionsdesign, das beste Make-up sowie für die beste Filmmusik erhalten.


Woidke wörtlich: „In Hollywood gehört es mittlerweile zum Allgemeingut, dass das Studio Babelsberg über bestens qualifizierte Fachkräfte und über eine Ausstattungskunst verfügt, die auf der Welt ihres gleichen sucht. Der Preis stärkt die Filmindustrie, die damit verbundenen Arbeitsplätze und generell das filmtechnische Know-how in der Hauptstadtregion und in ganz Deutschland. Ich wünsche mir sehr, dass diese neuerlichen `Oscars` auf der bundespolitischen Bühne in Berlin auch ein Umdenken zugunsten des beschnittenen Deutschen Filmförderfonds (DFFF) einleiten.“


Planer und Handwerker von Art Department, eine Tochtergesellschaft von Studio Babelsberg, bauten für «Grand Budapest Hotel» ein ehemaliges Kaufhaus in Görlitz in ein Hotel der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts um.