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Nur noch drei Tage: Einsendungen zum Wettbewerb um Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis bis zum 10. Januar

veröffentlicht am 07.01.2015

Im Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2015 läuft der Countdown. Einsendungen sind in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und „Journalismus in der Grenzregion“ nur noch bis zum 10. Januar möglich!

Die Auszeichnungen sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Robert-Bosch-Stiftung und sechs Partnerregionen: jeweils die drei Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie die drei Woiwodschaften Zachodniopomorskie (Westpommern), Lubuskie (Lebuser Land) und Dolnośląskie (Niederschlesien). Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt und während einer festlichen Gala im Rahmen der 8. Deutsch-Polnischen Medientage vom 21. bis 22. Mai in Stettin geehrt.

Journalisten, Hörfunk- und Fernsehsender sowie Redaktionen aus Polen und Deutschland können Beiträge, die erstmals zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2014 veröffentlicht wurden, zum Wettbewerb einreichen. Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird seit 1997 vergeben, seit 2008 findet die Verleihung während der Gala im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage statt.

Teilnahmebedingungen und Wettbewerbsunterlagen sind unter deutsch-polnischer-journalistenpreis.de abrufbar.


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Seit Dezember 2013 trägt der Deutsch-Polnische Journalistenpreis den Namen „Tadeusz Mazowiecki“.

Tadeusz Mazowiecki wurde am 18. April 1927 in Płock geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und wurde nach dem Studium Journalist. Nach 1961 wurde er dreimal in den Sejm gewählt, wo er der unabhängigen katholischen Gruppe ZNAK (Zeichen) angehörte. Seit 1978 war er Dozent an der illegalen „fliegenden Universität“. Während der Proteste in Polen im Sommer 1980 lernte er Lech Wałęsa kennen.

1981 wurde Mazowiecki nach Verhängung des Kriegsrechts inhaftiert. Später war er Chefredakteur der Wochenzeitschrift Solidarność, 1989 Vertreter der Solidarność bei den Gesprächen des Runden Tisches. Im September 1989 wurde er der erste nicht-kommunistische Regierungschef nach 1945 in einer aus Solidarność, Bauernpartei und Kommunisten gebildeten Regierung. 2001 schied er aus der aktiven Politik aus. Tadeusz Mazowiecki ist am 28. Oktober 2013 in Warschau verstorben.

Kontakt:
Heidrun Müller

Büro des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises
Staatskanzlei des Freistaates Sachsen
Archivstraße 1, 01097 Dresden
Tel.: +49 (351) 564 1332
Fax: +49 (351) 564 1359
Mobil: +49 177 246 5130
Mail: dpjp@sk.sachsen.de

Magdalena Przedmojska
Projektkoordinatorin
Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37, 00-108 Warschau
Tel.: + 48 (22) 338 62 73
Fax: + 48 (22) 338 62 01
Mail: magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl