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Woidke: „Die Stärke der Gesellschaft zeigt sich im Umgang mit den Schwächsten“

veröffentlicht am 23.12.2014

Zusammenhalt und solidarisches Miteinander sind nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke prägend für Brandenburg. „Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich gerade im Umgang mit den Schwächsten“, sagte Woidke heute bei Besuchen im Luckenwalder Krankenhaus (Landkreis Teltow-Fläming) sowie in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen in Herzberg (Elbe-Elster). „Ich bin froh darüber, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt in den vergangenen Jahren bei uns stark zugenommen hat.“


Woidke weiter: „Ich bin mir sicher, dass viele Brandenburgerinnen und Brandenburger das an den Feiertagen genauso halten. Herzenswärme misst sich nicht an der Größe der Geschenke. Eine Einladung an den alleinstehenden Nachbarn oder ein Besuch bei der Freundin im Krankenhaus sagen viel mehr. Für andere da zu sein und füreinander einzustehen, das macht den Sinn des Gemeinwesens aus.“


Das sei auch bei Gesprächen im Luckenwalder DRK-Krankenhaus und in der Wohnstätte der INTAWO GmbH in Herzberg deutlich geworden. Woidke zeigte sich beeindruckt von der Weiterentwicklung von Medizin und Rehabilitation. „Aber ich sage ganz klar: Das allein macht eine lebenswerte Gesellschaft nicht aus. Es sind die Tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in sozialen und karitativen Berufen in unserem Land, die sich mit Sachverstand und Leidenschaft tagein, tagaus um Kranke und Pflegebedürftige kümmern, die ihnen liebevolle Zuwendung und fürsorgliche Betreuung angedeihen lassen. Ihnen gebührt gerade an den Feiertagen mein Respekt und Dank.“



Im DRK-Krankenhaus kümmern sich mehr als 550 Beschäftigte sich auf zehn Stationen um die Patientinnen und Patienten. Auf der Kinderstation wird unter anderen der neunjährige Lucas aus Angola behandelt, der durch die Vermittlung des Friedensdorfes Oberhausen nach Luckenwalde kam und dort bereits mehrfach operiert wurde. In der Herzberger Wohnstätte finden Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen ein Zuhause. Die Beschäftigten helfen den Bewohnerinnen und Bewohnern durch Rehabilitations- und Integrationsmaßnahmen, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben zu führen. - Fotos von den Besuchen sind hier unter Nennung dieser Quelle downloadbar.