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Gemeinsam Willkommen für Flüchtlinge organisieren – Woidke im Übergangsheim Wandlitz

veröffentlicht am 22.12.2014

Ministerpräsident Dietmar Woidke setzt sich dafür ein, bei der Flüchtlingsunterbringung die Anwohner im Umfeld der Unterkünfte frühzeitig einzubeziehen. „Wandlitz ist dafür ein gutes Beispiel“, sagte Woidke heute bei einem Besuch des Übergangswohnheims in der Barnimer Gemeinde.


„Die Bürger vor Ort müssen rechtzeitig informiert werden, welche Pläne es für die Unterbringung von Flüchtlingen gibt und welches Schicksal die Menschen haben, die hier bei uns Schutz und Obhut suchen“, fügte er hinzu. „Nur so können Vorurteile und Ängste abgebaut sowie Toleranz und Verständnis für Flüchtlinge erreicht werden. Und so können wir auch verhindern, dass Rechtsextremisten und Rechtspopulisten den Ton angeben.“ Auf diesen Umstand habe die Landesregierung auch in ihrem in der Vorwoche beschlossenen Aufruf für Mitmenschlichkeit und Toleranz (PDF) aufmerksam gemacht.


Woidke verwies auf den Runden Tisch ‚Willkommen‘ in Wandlitz als Initiator vieler Aktionen. „Mittlerweile ist in der Gemeinde ein ganzes Netzwerk entstanden, engagieren sich viele Einwohner für eine Integration der Flüchtlinge in den Alltag“, unterstrich Woidke. Er machte zugleich deutlich, dass auch das umsichtige Agieren der Behörden maßgeblichen Anteil daran habe. „Für dieses beispielhafte Engagement sage ich danke.“ Zugleich ermutigte er Brandenburgerinnen und Brandenburger auch in anderen Landesteilen, sich verstärkt bei der Betreuung von Flüchtlingen einzubringen.