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Zehn Jahre Medienboard „Erfolgsgeschichte“ - Zeeb: Kürzungen bei Filmförderung gehen in falsche Richtung

veröffentlicht am 04.12.2014

Zum zehnjährigen Bestehen des Medienboard Berlin-Brandenburg erklärt der Chef der brandenburgischen Staatskanzlei, Staatssekretär Rudolf Zeeb:

„Das Medienboard ist eine Erfolgsgeschichte. Wir in Brandenburg verdanken auch dieser Einrichtung, dass der große Traditionsstandort des deutschen Films in Babelsberg erneut nationale und internationale Anerkennung erfährt.

Seit der Gründung des Medienboard wurden über 2.000 Projekte mit rund 240 Millionen Euro gefördert. Über eine Milliarde Euro sind so in die Region geflossen. Das heißt: Jeder Euro, den das Medienboard zur Förderung von Film und Standort an Steuergeldern ausgab, löste vier Euro an privaten Investitionen aus. Ganz zu schweigen von den enormen Marketing-Effekten. Die Zahl der Drehtage hat sich seit 2004 verdreifacht. Fast 3.000 Preise, Auszeichnungen, Festival-Teilnahmen und Nominierungen gab es in diesem Zeitraum.

Berlin und Brandenburg haben ein klares Ziel für die Zukunft: Der Standort soll auch bei den digitalen Medien national und möglichst europaweit eine führende Stellung einnehmen. Daran arbeiten wir. Aber dafür braucht es auch die richtigen Voraussetzungen. Deshalb war die Kürzung des Deutschen Filmförderfonds für den Bundeshaushalt 2015 ein Schritt in die falsche Richtung. Auch der Fonds hat sich als Förderinstrument bewährt und den Filmstandort Deutschland und damit auch Potsdam-Babelsberg nachhaltig gestärkt. Deshalb setzt sich Brandenburg dafür ein, dass der Fonds auf hohem Niveau fortgeführt wird.“