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Busunglück auf der A 10 - Woidke informiert polnischen Botschafter – Innenminister Schröter vor Ort – Dank an Einsatzkräfte

veröffentlicht am 23.11.2014


Ministerpräsident Dietmar Woidke hat nach dem schweren Busunfall bei Niederlehme den polnischen Nachbarn alle erdenkliche Hilfe des Landes Brandenburg zugesichert. In einem Telefonat erläuterte Woidke am Vormittag dem polnischen Botschafter in Deutschland, Jerzy Marganski, die Situation der Geschädigten und die Ergebnisse der ersten Ursachenanalyse. Gleichzeitig bat Woidke Innenminister Karl-Heinz Schröter, der Polizei, den Verantwortlichen im Landkreis und den über 100 Rettungskräften aus Dahme-Spreewald, angrenzenden Landkreisen und dem Land Berlin für Ihren schnellen Einsatz zu danken. Schröter hatte sich am Mittag vor Ort über die Lage informiert.

Woidke erklärte am Sonntag: „Ich habe dem Botschafter versichert, dass den Verletzten jede medizinische Hilfe zuteil wird. Sie werden in Krankenhäusern in Brandenburg und Berlin versorgt. Die Verantwortlichen vor Ort werden auch alles dafür tun, dass die transportfähigen Unfallopfer zügig in ihre Heimat zurück kehren können.“

Der Ministerpräsident lobte die hervorragende Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte am Unglücksort, in den Krankenhäusern und Koordinierungsstellen. Dank ihrer Arbeit konnte die Verletzten schnell versorgt werden.

Ein polnischer Reisebus war am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr zwischen der Anschlussstelle Niederlehme und dem Autobahndreieck Spreeau von der Autobahn A10 abgekommen und in eine Böschung hinabgestürzt. Alle 80 Insassen konnten aus dem Bus befreit werden. Ein polnischer Bürger wurde schwerstverletzt, zehn schwer."