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Woidke eröffnet 11. Dorf- und Erntefest

Kleinod in herrlicher Umgebung – Landwirtschaft ist Anker im ländlichen Raum

veröffentlicht am 13.09.2014

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat heute Vormittag das 11. Dorf- und Erntefest im Luckauer Ortsteil Fürstlich Drehna (Landkreis Dahme-Spreewald) eröffnet. In seiner Rede sagte Woidke: „Unsere Landwirte fahren dieses Jahr eine Rekordernte in wichtigen Kulturen ein. Das Wetter war ihnen hold, vor allem aber bringen sie Wissen, moderne Technik, Fleiß und Erfahrung ein. Das nenne ich das Glück des Tüchtigen.“

Der Ministerpräsident nannte als ein wichtiges Anliegen des Festes, den Menschen das Landleben wieder näher zu bringen. „Zentraler Anker im ländlichen Raum ist und bleibt die Landwirtschaft. Sie prägt das Landschaftsbild, die Traditionen und die Mentalität der Leute.“ Woidke dankte den brandenburgischen Landwirten und Landfrauen für deren engagierte und harte Arbeit in diesem Jahr. Auch Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger nahm an der Eröffnung teil.

Mit Blick auf die diesjährige Gastgebergemeinde sagte Woidke: „Fürstlich Drehna mit seinen toll sanierten Gebäuden ist heute ein Kleinod in herrlicher Umgebung. Das Dorf- und Erntefest ist so etwas wie die Krönung für die positive Entwicklung der letzten Jahre. Landwirtschaft hat hier ebenso ihren Platz wie Naturschutz und Tourismus. Die 300 Einwohner von Fürstlich Drehna engagieren sich zudem aktiv in Vereinen. Diese Vielschichtigkeit macht den Reiz des Ortes aus.“

Das Brandenburger Dorf- und Erntefest wurde erstmals 2004 gefeiert. Es entstand durch die Zusammenlegung des vom Landesbauernverband durchgeführten Landeserntefestes und des vom Landwirtschaftsministerium ausgelobten Dorffestes. Zum Programm gehören traditionell der große Festumzug, der Ernteköniginnenwettbewerb sowie der Bauernmarkt mit Erzeugern und Handwerkern aus Brandenburg. Zum vom Landfrauenverband ausgerichteten Erntekronenwettbewerb haben sich 24 Gruppen angemeldet. Eine Erntekrone kommt aus der polnischen Partnergemeinde von Luckau, Wolsztyn.