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Woidke informiert sich über Pilotprojekt Inklusion – Dank an Lehrkräfte für Engagement

veröffentlicht am 28.08.2014

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich heute bei einem Besuch der Zeebr@-Grundschule im havelländischen Zeestow über den Stand des Pilotprojekts Inklusion im Land Brandenburg informiert. „Gerade Schülerinnen und Schüler mit Sprachauffälligkeiten oder Lernschwierigkeiten sollen künftig besser in das reguläre Schulleben eingebunden werden. Dabei muss allen bewusst sein, dass das gemeinsame Lernen von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen nicht von heute auf morgen funktionieren kann. Und es kann auch nicht ohne die nötigen strukturellen Gegebenheiten an den Schulen gelingen“, sagte Woidke.

In Zeestow werde besonders beispielhaft gezeigt, wie Kinder mit Förderbedarf unterrichtet werden. „Die Zeebr@-Grundschule lebt schon seit langem sehr überzeugend den Grundsatz, dass hier jedes Kind willkommen ist. Von diesem Klima an der Schule profitieren alle. Schulleitung und Kollegium engagieren sich in der täglichen Arbeit für die Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Das verdient große Anerkennung“, sagte Woidke.

Der Ministerpräsident weiter: „Die Kinder lernen an dieser Grundschule, dass es normal ist, verschieden zu sein. Das stärkt sie in ihrer eigenen Entwicklung und fördert das Miteinander in einer solidarischen Gesellschaft hier bei uns im Land Brandenburg. Wir brauchen noch mehr Schulen, die sich für alle Kinder ihres Wohnumfeldes konsequent verantwortlich fühlen. Um allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, ist es zukünftig sinnvoll, dass sich einzelne allgemeine Schulen für besondere Förderschwerpunkte profilieren. Mit den Verantwortlichen vor Ort sind dazu gemeinsame regionale Konzepte zu entwickeln. Die Zeebr@-Grundschule ist für viele Schulen beispielgebend.“

Woidke verwies zudem darauf, dass die neue Landesregierung bis Ende des angelaufenen Schuljahres das Pilotprojekt Inklusion, an dem 84 Schulen beteiligt sind, gründlich auswerten werde. Der Ministerpräsident würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement aller Lehrkräfte. „Umstellungen bedeuten auch immer eine persönliche Herausforderung. Ich habe großen Respekt davor, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Pilotschulen leisten.“